12.2014 Die Klasse 9a besucht die Ausstellung Körperwelten

 

In einer ökumenischen Veranstaltung hatten Frau Winkler und Herr Esser bereits im November mit den Schülerinnen und Schülern der Religionskurse 9 und 10 den städtischen Friedhof besucht.
Im Dezember fuhren die Kurse dann zur Ausstellung "Körperwelten" nach Bochum. Prof. Gunter van Hagens entwickelte das Verfahren der Plastination, welches der Mumifizierung gleicht. Jedoch sind die Plastinate wesentlich stabiler und detailgetreuer.
Die Ausstellung war sehr spannend. Wir konnten sehen, wie der menschliche  Körper von innen aufgebaut ist mit seinen verschiedenen Organen, Muskeln, Sehnen und Adern. Mich persönlich hat das Ganze fasziniert. Das war ein Einblick, den man selten bekommen kann. Dabei empfand ich den Anblick einer Raucherlunge, die man auch immer wieder in den einzelnen Plastinaten sehen konnte, schlimm. Der Schaden durch regelmäßiges Rauchen wurde mir hier noch einmal deutlich. Ich weiß, dass die Ausstellung "Körperwelten" umstritten ist. Wir haben uns auch im Unterricht Gedanken gemacht, ob wir sie uns anschauen oder nicht. Aber ich fand es nun positiv. Am Eingang konnte man die verschiedenen Stufen der Entwicklung eines Kindes nach der Befruchtung sehen. Das alles war echt. Menschen haben hier eine besondere Form der Bestattung gewählt, die Körperspende. Die Frage nach der Notwendigkeit und Argumenten gegen diese Technik hat uns im Unterricht und persönlich noch lange beschäftigt. Bilder durften wir aus Respekt vor den Plastinaten, die einmal lebendige Menschen waren, nicht machen.

Vanessa Moll, 9a