Archiv

 

 

Aktuelles
11.11.2016
An dieser Stelle wurde schon lange nichts mehr geschrieben. Mit dem fortschreitenden Auslaufen der Schule ist die Motivation dazu gering geworden. Die CWS hat zur Zeit noch die Jhrgangsstufen 9 und 10. Die gesamte Schule ist in eine Containeranlage auf dem Schulhof der ehemligen Mildred-Scheel-Realschule für Mädchen gezogen.
11.07.2013 Fahrradtour der 9er-Klassen mit Herrn Golm und Herrn Laudam
Auch dieses Jahr fand sie wieder statt, die legendäre Fahrradtour, die bis zum Rand des Braunkohletagebaus Gartzweiler bei Grevenbroich führt.
Mehr:
25.04.2013 “Nur“ zweiter Platz für die CWS Jungs in Remscheid
oder besser: Turniersieg knapp verfehlt

Nach dem Erfolg im Herbst 2012 auf Kreisebene scheidet die starke WK2 Jungs-Mannschaft der Christian Wierstraet-Realschule nun in der ersten Runde auf der Bezirksebene in Remscheid aus. Mehr:
09.03.2013 Die CWS läuft aus
Kurz nachdem die Christian Wierstraet-Schule im September ihren zunächst erfolgreichen Kampf ums Überleben und ihr 60-jähriges Bestehen mit einem interkulturellen Schulfest feierte, ... Mehr:
20.09.2012 Die Jungs der WK3 spielen einen respektablen 2. Platz heraus
Wer hätte das gedacht? Ohne allzu große Erwartungen an ein gutes Abschneiden stieg die Mannschaft der Wettkampfklasse 3 mit zwei 0:0 Spielen in das Turnier ein. Mehr:
19.9.2012 CWS mal wieder Kreismeister
Souverän haben die Jungs der Wettkampfklasse 2 den Titel „Kreismeister“ nach Hause gebracht. In fünf Spielen haben sie bewiesen, dass ihnen auf Kreisebene so leicht keiner das Wasser reichen kann. Mehr:
07.09.2012 Bericht zum internationalen Schulfest an der CWS
Am 1. September 2012 feierten wir zum 60. Geburtstag unserer Schule ein Internationales Schulfest. Zudem waren Eltern, Freunde und Bekannte eingeladen. Alle Nationen unserer Schule waren dabei vertreten. Mehr:
07.09.2012 Schüler konstruieren Kräne im Technikunterricht
Teo aus der 8a konstruiert einen Kran, bei dem er das Getriebe eines CD-Rom-Laufwerks mit einem Zahnradbausatz geschickt kombiniert. Mehr:
01.09.2012 60 Jahre - Schulfest an der CWS
Die älteste Neusser Realschule feiert international
al/ Am Samstag, den 1.September 2012 feiert die Neusser CWS ihr sechzigjähriges Bestehen. Die Schule veranstaltet aus diesem Anlass ein ‚internationales Schulfest’.
Mehr:
05.07.2012 Besuch der 6c im Clemens-Sels-Museum
Am Donnerstag vor den Ferien war die Klasse 6c im Clemens-Sels-Museum. Unsere Führerin, Frau Gries, die dort arbeitet, hat uns alles gezeigt. Mehr:
25.06.2012 Fahrradausflug der 9c
Auch die 9c hat im Rahmen des Physikunterrichts einen abenteuerlichen Bildungsausflug mit dem Fahrrad gemacht. Mehr:
11.05.2012 Der Technikkurs 10 baut neue Bänke für die Schule
Auf Wunsch des Schülerrates bekam der Technikkurs der Klasse 10 den Auftrag, den Mangel an soliden Sitzgelegenheiten im und um das Gebäude zu beheben. Sofort haben sich die Schülerinnen und Schüler an's Werk gemacht... Mehr:
Am 21.01.2012 hatte die Realschule an der Frankenstraße wieder ihre Türen für die Viertklässler geöffnet. Gemeinsam mit ihren Eltern konnten sich die Kleinen vom breiten Angebot der ältesten Neusser Realschule überzeugen. Mehr:
21.01.2012 Tombola für die Kinderkrebshilfe
W ie jedes Jahr veranstalteten die Klassen 9a und 9c am Tag der offenen Tür eine Tombola für die Kinderkrebshilfe. Mehr:
2012!!!“

An dieser Stelle möchte ich allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Schulgemeinde ein erfolgreiches Jahr 2012 wünschen. Auch in diesem Jahr müssen wir uns wieder den verschiedensten Herausforderungen stellen. Wir wollen beweisen, dass wir trotz der benachbarten Gesamtschule unseren Bestand als einzige Realschule in der Nordstadt bestätigen und festigen. Gerade im letzten Jahr haben wir mit einigen Neuerungen Aufmerksamkeit und Interesse in der Bevölkerung geweckt. Das neue Profilklassensystem, das 54 Schülerinnen und Schüler zu Beginn des 5. Schuljahrs gewählt haben, verzeichnet einen großen Erfolg. Grundschulen zeigen sich sehr interessiert an diesem Modell. Es soll bei den nächsten Neuanmeldungen wieder für die neuen 5.-Klässler wählbar sein. Ebenso wurde unsere gute Arbeit auf dem Gebiet der Berufsförderung erweitert und innoviert. Einen festen Stellenwert hat auch das Integrationsmodell für Migranten-Seiteneinsteiger an unserer Schule. Weiter zu nennen sind die „13-plus“-Nachmittagsbetreuung, die Arbeit des Schulsanitätsdienstes, die Unterstützung des „M.I.T.“-Teams, die Mitarbeit der Elternschaft sowie viele weitere Aktionen, die über das normale Unterrichten hinausgehen. Diese Einrichtungen sollen dazu beitragen, unsere Schule als eine attraktive Institution darzustellen.

Am 21. 01. 2012 präsentiert unsere Schule die genannten Aktionen am „Tag der offenen Tür“ in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr. Hier möchte ich besonders die Eltern mit ihren Kindern aus den 4. Grundschuljahren ansprechen, sich über unsere Schule zu informieren und in die verschiedenen Arbeitsbereiche einmal hineinzuschauen. Ein begleitendes Quiz mit attraktiven Preisen und eine gut bestückte Cafeteria sollen den Besuch noch verschönern. Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schüler stehen den Besuchern zu informellen Gesprächen zur Verfügung.

Ich hoffe, dass im Jahr 2012 die erfolgreiche Arbeit unserer Schule weiterhin anerkannt wird und so der Bestand der Christian-Wierstraet-Schule gewährleistet bleibt.

H. Malczewski
Schulleiter

Besuch im Neanderthalmuseum



In der letzten Woche besuchte die Klasse 6c mit ihrer Geschichtslehrerin, Frau Schabsky, und ihrem Klassenlehrer, Herrn Esser, das Neanderthalmuseum in Mettmann. Mit dabei war auch Frau Wiebe, eine Lehrerin aus Paraguay, die unsere Schule für einige Wochen besucht hatte. Nach der unkomplizierten S-Bahn-Fahrt machten sich alle auf einen gemütlichen Spaziergang, der zunächst zur Steinzeitwerkstatt führte. In einem Workshop konnten die Schüler dort viel über Werkzeuge und Materialien erfahren, welche die Neandertaler vor über 30.000 Jahren bereits nutzten. Aber nicht nur das. Anschließend hatten sie die Gelegenheit diese Werkzeuge selbst auszuprobieren, um durch geschicktes Bohren, Schleifen, Ritzen und Einfetten einen eigenen Schmuck herzustellen.
Ein weiterer Höhepunkt an diesem Vormittag war natürlich die Führung im Museum. Vieles, was die Schüler bereits im Geschichtsunterricht gelernt hatten, wurde hier noch einmal viel anschaulicher. Die Museumspädagogin freute sich auch über die vielen Fragen und das gute Benehmen der Gruppe.
Als wir gemeinsam wieder am Neusser Hauptbahnhof ankamen, waren sich alle einig, dass es ein gelungener Unterrichtsgang war.

ESSER

 

 

11.10.2011 CWS-Mädels landen auf dem 6. Platz
Nachdem die wackeren CWS-Mädels in sechs Spielen alles gegeben hatten, konnten sie sich von den 11 angetretenen Teams den sechsten Platz erkämpfen. Mehr:
05.10.2011 CWS Jungs müssen sich übermächtigen Gegnern geschlagen geben und erreichen den 7. Platz
Zum ersten Mal ist die CWS mit einem Team der Wettkampfklasse 1 gestartet. Nachdem sie optimistisch ins Turnier gestartet sind,... Mehr:
04.10.2011 CWS wieder Kreismeister im Fußball
Auch in der Saison 2011/2012 haben die Jungs der Wettkampfklasse 3 gezeigt, dass sie auf Kreisebene eine Klasse für sich sind. Mehr:
29.09.2011 Vierter Platz beim Kreisschulsportfest für die CWS-Jungs der WK2
Nach dem erfolgreichen Turnierverlauf vom letzten Jahr startet die CWS nun unter ganz neuen Voraussetzungen mit vier Teams. Mehr:
 

Der Kaiser-Dom zu Aachen
Ein PP-Kurs der CWS staunte – oder: „Aachen war Hammer.“

Was ist eigentlich ein Dom?“ fragten die Schülerinnen und Schüler des 6er PP-Kurses, als es im Fach „Praktische Philosophie“ (PP) um das Thema „Gemeinsamkeiten und Unterschiede der monotheistischen Religionen“ ging. Ein Dom? Dome gibt es viele in Deutschland: Der größte ist zweifelsfrei der Kölner Dom, aber der älteste ist der Kaiser-Dom zu Aachen.

Ein Kaiserdom? Was ist nun das? Ein Dom hat doch mit Gott zu tun, oder? Aber wieso auch mit einem Kaiser? Fragen über Fragen im PP-Unterricht. Also machten wir uns am 15. Juli auf nach Aachen, in die Stadt im Dreiländereck Deutschland, Belgien, Niederlande und die Stadt Karls des Großen. Die Mädchen und Jungen waren schnell eingenommen von der Faszination, die von der westlichsten Großstadt Deutschlands ausgeht. Ihre Handy-Kameras surrten unentwegt, als es um das historische Rathaus, die vielen Aachener Brunnen oder die Printen ging. Übrigens: Printen sind ein typisches Aachener Lebkuchengebäck, das es in der Stadt ganzjährig zu kaufen gibt. Die Altstadtstraßen riechen ständig nach dem typischen Lebkuchen-Schokoladenaroma; anderswo gibt es Printen nur vor Weihnachten und ohne Printengeruch.

Um 11.30 Uhr war die Gruppe am Kaiserdom angekommen. „Warum hat Aachen so viele Brunnen“, fragte der nette Domführer gleich zu Anfang. Wegen der warmen Quellen, erfuhren die SuS. Die Brunnen hatten sie schon gesehen, aber dass es sich hierbei um warme, Rheuma heilende Quellen handelte, die schon Karl der Große genossen hatte, und weshalb Aachen seine Lieblingspfalz wurde, das war ihnen neu.

Sie sahen die Dompforte und durften auch einmal in den gusseisernen Griff fassen, in dem der Sage entsprechend noch der Daumen des Teufels steckt, der damals die erste Seele haben wollte, die den Dom betrat. Die erste Seele war die eines Wolfs, was den Teufel seinerzeit wohl so erzürnt hatte, dass er die Dompforte zuschlug und sich den Daumen quetschte. „Iiiihh“ schrieen einige Mädchen. Sie hatten wohl den Teufelsdaumen gefühlt. Sage, Legende ist das.

Keine Legende, sondern historische und religiöse Erfahrungen waren die Eindrücke im Innern des Doms. Das Oktogon, dieser typisch achteckige Bau der ehemaligen Pfalzkapelle

Karls des Großen beeindruckte, weil es den überwiegend muslimischen und orthodoxen Schüler/innen bekannt vorkam. „Das kennen wir aus Istanbul (…) oder von unseren griechisch-orthodoxen Kirchen.“ Sie erfuhren, dass Karl der Große seine Bauanleitungen überwiegend aus dem damaligen Konstantinopel im oströmischen Reich (heute Istanbul) übernommen hatte.

Überhaupt: Karl der Große. Wer war das? Im Geschichtsunterricht kommt Karl erst in der siebten Jahrgangsstufe vor. Aber hier in Aachen. Hier ist er allgegenwärtig. Er hat die Pfalzkapelle, also den Grundstock zum heutigen Aachener Dom bauen lassen (warum: siehe Rheuma), er hat ein Reich regiert, das fast dem Gebiet der heutigen EU entspricht. Er war auch ein brutaler Herrscher (der „Sachsenschlächter“). Gleichwohl wird er in Aachen als große historische Persönlichkeit verehrt. Im Aachener Dom sind seine sterblichen Überreste (Knochen) im Karlsschrein aufbewahrt.

Nach der Domführung „plünderte“ unsere PP-Gruppe die Aachener Studentenstraße, die Pontstraße. Hier ist es mittlerweile wie in einer mediteranen Stadt im Hochsommer: Pizza- und Dönerdüfte schweben schwer über dem studentischen Szeneviertel der Kaiserstadt – unsere Schüler/innen mittendrin. Und am Ende wissen die Kleinen schon, wo und was sie einmal studieren: „Ich werde Lehrer oder Architekt und studiere auf jeden Fall in Aachen.“

Angela Lauter

 

Gute Laune und wenig Chaos am Chaostag der 10er


Die Jury, die durch ihre überlegene Urteilsfähigkeit bestach

Bei bestem Wetter, unter freiem Himmel feierten heute die beiden zehnten Klassen ihren Abschluss. Dazu haben sie sich das ein oder andere nette Wettkampfspiel ausgedacht, um Lehrer- und die anwesende Schülerschaft bei Laune zu halten. Auf Herz und Nieren wurden diesmal nicht Schülerinnen und Schüler sondern Lehrerinnen und Lehrer geprüft. Durch muntere Spiele wie Eierlaufen, Sackhüpfen, Karaokesingen, Quiz, Schminkwettbewerb und einiges mehr, konnten die Lehrkörper zeigen, welche Fähigkeiten sie für den Schulalltag qualifizieren. So konnte man beispielsweise sehen, wie eine alt gediente, mit allen Wassern gewaschene Kollegin einen körperlich überlegenen, jugen Referendar im Sackhüpfen mal eben, ganz locker "nass" macht. Oder auch, dass ein Schulleiter beim Eierlaufen nahezu unschlagbar sein muss. Lediglich Frau Stern konnte hier Paroli bieten. Auch beim Singen und Tanzen konnte sich der ein oder die andere durch Stimmgewalt oder Körpergefühl hervortun. Vom der Benotungskompetenz der Jury aus Zehntklässlern konnten sich die Lehrerinnen und Lehrer übrigens noch einiges abgucken.

Parallel zur Spieleveranstaltung, die leider schon bald unter dem vom Heimweh verursachten Publikumsschwund litt, wurden die 5er und 6er-Klassen durch ein Fußballturnier auf dem Gelände des Schollhauses bei Laune gehalten. Alles in Allem eine nette Veranstaltung.

Laudam


Noch sind sie fast gleich auf ...


... nach der Wende plötzlich nicht mehr.


Es sollte gruselig werden ...


... und es wurde gruselig. Na, zumindest einigermaßen.


Herr Esser und Ferhat zeigen im Duett was sie drauf haben.


Beim Karaokesingen waren die meisten mit Feuereifer dabei.


Auch beim Tanzen konnten sich die Kollegen sehen lassen.


Party.



Unterrichtsgang zum Kölner Dom

Gemeinsam mit Herrn Esser und Herrn Leupold besuchte die Klasse 7b am 24. Juni im Rahmen der Unterrichtsreihe "Weltreligionen" im Geschichtsunterricht den Kölner Dom. Nachdem die meisten Schüler die 533 Stufen im Domturm erschöpft zurückgelegt hatten, wurden sie dafür mit einem phantastischen Ausblick über Köln belohnt. Der "dicke Pitter", die größte Kirchenglocke der Welt, sorgte mit ihren 24.000 Kilogramm zudem für gemeinsames Staunen. "Wie haben die das damals nur bauen können?" Solche und ähnliche Fragen, die oben auf dem Domturm immer wieder aufkamen, konnten anschließend in der einstündigen Führung gestellt werden, die unter anderem an dem weltberühmten Dreikönigsschrein im Zentrum des Doms vorbeiführte und der die Schüler sehr aufmerksam folgten. Dafür ernteten sie im Anschluss das Lob der Domführerin. Der Regen an diesem Tag setzte - Gott sei Dank - erst ein als der Zug zurück nach Neuss bestiegen wurde.

Esser

 

CWS: Auch die Boys haben jetzt ihren Day
Girlsday und Boysday im April 2011

Was seit einigen Jahren schon zum festen CWS-Schnupperkurs in die Berufswelt gehört, ist der Girlsday. Für Mädchen der 8ten Jahrgangsstufe ist der Tag in typischen Männerberufen bereits Programm. Zum ersten Mal durften jetzt auch die Jungs schnuppern gehen – und zwar in mehr oder weniger typische Frauenberufe hinein.

Eigentlich war er längst überfällig, der Boysday. Lehrer, Erzieher und Bildungspolitiker haben schon länger erkannt, dass Jungen mittlerweile von Mädchen „abgehängt“ werden, wenn es um Bildung und Ausbildung geht. Andererseits werden  in den so genannten Frauenberufen dringend Männer benötigt. Schließlich sind Kitas, Grundschulen, Behindertenheime und die Altenpflege zu etwa 90 Prozent weiblich besetzt. Was fehlt, sind männliche Beschäftigte, das heißt: männliche Bezugspersonen.

Bin ich ein Weichei?
Die Information über einen Boysday war für die Schüler erwartungsgemäß überraschend und verunsichernd zugleich: „Bin ich ein Weichei, wenn ich in einen Frauenberuf hinein-schnuppere“, hat so mancher Achtklässler nicht nur gedacht, sondern auch ausgesprochen.Da gab esordentlich Überzeugungsarbeit zu leisten. Erfreulich daher, dass sich rund ein Drittel der männlichen Achtklässler an einen Boysday  „herangetraut“ hat.

Mehrere Jungs hatten sich in den Hephata-Anstalten in Mönchengladbach umgesehen, einer Einrichtung für körperlich und geistig Behinderte.

Eine größere Gruppe war bei der Arbeitsagentur in Mönchengladbach. Dazu sagt Dominik Piplak (8a):  „Bei der Agentur für Arbeit haben sich Mitarbeiter vorgestellt und uns erzählt, was sie dort machen. „Alles in Allem war es sehr interessant. Wir wurden auch über die Möglichkeiten der Azubis informiert und darüber, was man wissen muss, wenn man dort seine Ausbildung macht. Der Boysday (Jungen-Zukunftstag) hat mir sehr gefallen. Ich könnte mir vorstellen, mein Praktikum dort zu machen.“

Girls kamen nicht zu kurz
Als Girlsday war der Tag fast ein Heimspiel. Dafür sorgte vor allem unsere Partnerfirma, die Goodrich GmbH in Neuss, die den Tag für 15 CWS-Mädchen nun zum vierten Mal sehr individuell, erzieherisch und spannend gestaltete.

Stellvertretend für die Goodrich-Mädchen schreibt Buschra El Khatouti (8b): „Als Erstes haben wir uns mit den Azubis zusammen einen Film über das Unternehmen angesehen. Danach wurden wir in Arbeitsgruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam einen Auszubildenden an die Seite. Zusammen haben wir vorbereitete Stationen durchgearbeitet. Wir konnten uns auch einen schönen Kettenanhänger machen. Mittags haben wir dann alle zusammen Pizza gegessen. Ein Abschiedsfoto hat alles beendet. Wir hatten einen tollen Tag und viel Spaß. Die Auszubildenden waren alle nett und sehr hilfsbereit. Wir konnten viele gute Eindrücke mitnehmen“.

Frauen können doch typische Männerberufe machen
Das sagt Zöhrenur Selametoglu, die mit einer weiteren Mädchengruppe zusammen das Düsseldorfer Heinrich-Hertz-Kolleg besuchte. Und weiter berichtet sie: „ Uns wurde gezeigt, wie wir eine Schaltlampe machen. (…) Wir bekamen kleine Plättchen, mehrere Teile, Lötdraht und einen Lötkolben. (…) Zum Schluss noch eine Batterie. (…) Als das Lämpchen leuchtete, waren alle Mädchen stolz auf ihre Arbeit. Frauen können doch typische Männerberufe machen.“

Angela Lauter

 

Hurra, wir leben noch!
Die Party

Hurra, wir leben noch! Unter diesem Motto feierten die Schülerinnen und Schüler der CWS am 6. Mai 2011 eine kleine, aber wunderbar fröhlich-friedliche Party. Ohne große Vor-bereitung hatten die SuS, ihre Eltern, Lehrer/innen und einige Vertreterinnen der Schul-pflegschaft ein tolles Partybuffet herbeigezaubert. Bereit stand alles, was das moderne Kinderherz begehrt: Jede Menge Muffins, Kuchen, leckere Pizzen, türkische Spezialitäten, Haribokonfekt bis zum Abwinken und, und, und.

Das schöne Wetter tat sein Übriges: Am Buffet gestärkte Kinder und Jugendliche tummelten sich anschließend wahlweise in der Sonne, auf dem Fußballplatz oder in der rappigen Pausenhalle. Über 400 Schüler/innen und Schüler hatten „ihren Platz“ gefunden und fühlten sich einfach irgendwie wohl. „Solche Partys sollten wir jetzt öfter machen“, bekam die Kolumnistin mehr als einmal zu hören.

Dabei konnte sich vor vier Monaten noch keiner der Beteiligten sicher sein, dass die CWS noch einmal eine „Hurra-Party“ würde feiern können. Im Herbst 2010 nämlich ging’s ums Überleben der ältesten Neusser Realschule. Sie sollte, wie andere Schulen der Stadt auch, dem Gesamtschultrend zum Opfer fallen. Die städtischen Verantwortlichen sahen die CWS denn auch schon als Auslaufmodell. Aber es kam anders: Dank vielfältiger Initiativen, angefangen bei den Rathausdemos im Herbst, angestrengten PR-Aktivitäten, Unterschriftenlisten, Presse- und Politikkontakten, konnte die CWS bei den letzten Anmeldungen ihre Position als Realschule in der Nordstadt eindrucksvoll behaupten.

„Hurra, wir leben noch“ hat seit dem 6.5.2011 einen neuen Klang. Vielleicht ruft die Schule im nächsten Jahr „Hurra, wir leben noch besser“! Dann nämlich, wenn der Schulträger endlich zur Kenntnis nimmt, dass die CWS eine lebendige und förderungswürdige Schule ist und bleibt. Spätestens dann sollte es wieder eine Party geben unter dem Motto „Hurra…“

Angela Lauter

 

April 2011: Tage religiöser Orientierung



Auch in diesem Jahr – wenn auch in einer wesentlichen kleineren Gruppe als sonst – fanden vor den Osterferien die ökumenischen Tage religiöser Orientierung in Kranenburg-Nütterden statt. Die 25 katholischen und evangelischen Schülerinnen und Schüler des 10. Schuljahrs fuhren mit Frau Winkler, Herrn Esser und Herrn Remmers, der dankenswerter Weise als Vertretung eingesprungen war, in die Jugendtagungsstätte auf dem Wolfsberg. Hier wurde ein großer Schritt in Richtung Abschlussgottesdienst zum Thema „Der Baum des Lebens“ am 14. Juli in der Christus-König-Kirche getan.

„Ein Infanterist hat keine Zeit über Bäume nachzudenken“. Das ist ein Zitat aus der Kurzgeschichte „Der Mann, der Bäume pflanzte“ von Jean Giono, mit welcher sich die Schülerinnen und Schüler zu Beginn auseinandersetzen sollten. Die Geschichte wird aus Sicht eines Mannes erzählt, der im Jahre 1910 (damals 22-jährig) alleine eine Wanderung durch das  Bergland der Provence unternimmt. Auf der Suche nach Wasser, das ihm ausgegangen war, trifft er per Zufall einen älteren Schafhirten. Dieser gibt ihm zu trinken und lässt ihn bei sich übernachten. Neugierig geworden, was diesen Mann dazu bewegt hat, ein solch einsames Leben zu führen, bleibt der junge Mann einige Tage bei ihm. Der Schäfer hat sich für ein Leben in der Einsamkeit entschlossen, nachdem er Frau und Sohn verloren hatte. Als er erkannte, dass die ganze Gegend aus Mangel an Bäumen absterben werde, entschloss er sich, etwas dagegen zu unternehmen und säte seitdem Bäume. Nach vielen Jahren gelingt es ihm dadurch, einen einzigartigen Wald zu schaffen und der kargen Gegend neues Leben zu geben.

Über Bäume hatten die Schülerinnen und Schüler auch noch nicht nachgedacht. Durch Gesprächsrunden, Zeichnungen, Vertrauensübungen und das Erarbeiten von eigenen Kurzfilmen gelang es dann aber doch noch zu erforschen, was einem persönlich Halt gibt im Leben (STAMM), was man erreicht hat und worauf man Stolz sein kann (FRÜCHTE), was einem Kraft gibt (WURZELN) und was man aus seinen ganz eigenen Talenten entwickelt hat (ZWEIGE).

In den kommenden Wochen soll nun mit Hilfe der Ergebnisse aus Nütterden im Religionsunterricht weiter an der Vorbereitung des Gottesdienstes gearbeitet werden, der in jedem Jahr von den Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet wird.

Esser




 

16. und 17. März 2011: Techniktage bei der Firma Goodrich

Auch für den diesjährigen Kurs der achten Klasse in Technik gab's wieder zwei Techniktage beim CWS-Partner Goodrich Systems GmbH. Unter Realbedingungen konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in ein modernes Unternehmen der Feinmechanik und die Anforderungen der integrierten Ausbildungswerkstatt erhalten. Liebevoll organisiert und betreut wurde das Ganze auch dies Mal wieder durch die Ausbildungsleiter Herr van der Crabben und Herr Hofmann sowie das gesamte Ausbildungsteam. Eingebunden in die Unterrichtsreihe Metall hatten die Lernenden hier die Möglichkeit mit professionellen Werkzeugen zu arbeiten und in der anschließenden Führung die Arbeitsweise eines Hightec-Betriebes in Augenschein zu nehmen.

Als Ergänzung und Vertiefung zum Technikunterricht blicken die Schülerinnen und Schüler bei den Techniktagen über den schulischen Tellerrand hinaus und lernen kennen, worauf es im späteren Berufsleben ankommt. Die beiden praktischen Arbeitstage stellen damit immer wieder eine intensive Bereicherung dar.

Als Andenken konnten die Schülerinnen und Schüler die von ihnen angefertigten Werkstücke mit nach Hause nehmen.

Laudam


 

 

Wie fand ich die Klassenfahrt Hellenthal 2011

Ich fand, dass die Klassenfahrt ein tolles Erlebnis war für die Klasse. Wir hatten alle sehr viel Spaß & haben einiges dabei gelernt. Zum Beispiel haben wir gelernt, uns gegenseitig zu vertrauen, dass wir mit Teamarbeit (fast) alles schaffen können oder dass es wichtig ist, sich an Regeln zu halten.
Es war toll zu sehen, wie sich unsere “Gangster“ –Mitschüler (die normalerweise nur mit sich oder ihren Freunden zu tun haben) mit allen zusammengearbeitet haben.
Einfach ein tolles Erlebnis!
Minh-Long N., 7b

Klettern hat Spaß gemacht und die Nachtwanderung war auch geil und das Lagerfeuer war schön. Herr Leupold hat auf seiner Gitarre gespielt. Die Disko war zu klein ich dachte, dass sie größer wäre.
Mittwoch war es schön, wir hatten den ganzen Tag frei und wir waren in der Stadt mit der 7c und wir konnten Chillen. Was ich nicht gut fand war, dass um 22:00 Uhr Nachtruhe war. Aber es war gut, unsere Klassengemeinschaft ist stärker geworden und wir hatten eine Woche keine Schule.
Selim Erduran, 7b

MIR hat es gut gefallen, weil unser Klassengemeinschaft sich verbessert hat und wir besser miteinander auskommen.
Am 1. Tag kamen zwei Männer zu uns (Marcus, Jonas), mit denen hatten wir auch schöne und lustige Spiele gespielt, z.B. Agate stehlen und zurück bringen.
Wir mussten unseren Partner vertrauen, mit verbundenen Augen durch den Wald gehen, wo es auch schon Probleme gab, weil einige nicht zuhörten.
Bei der Nachtwanderung am Dienstag hatten viele Angst und Panik gekriegt, man konnte nichts sehen und es sah gruselig aus, deswegen haben manchen Schüler angefangen zu heulen.
Man konnte sehen wie sich unser Teamgeist verbessert hat, jetzt kommen wir besser miteinander aus das ist auch positiv. Deswegen hat es sich gelohnt, also es war schön!
Emre Cakir, 7b

Ich fand die Klassenfahrt super gut. Das Klettern im Hochseilklettergarten fand ich am besten weil es sehr abenteuerlich war. Die Nachtwanderung war für die meisten sehr unheimlich ich hatte nur wenig Angst weil wir ein Handy dabei hatten und alles sehen konnten. Das Stockbrot war nicht sehr lecker aber das Lager Feuer war in Ordnung. Allgemein war die Klassen fahrt sehr gut.
Cedrik F.        

                                    

Mir hat die Klassenfahrt gut gefallen, weil es Spaß gemacht hat und aufregende Sachen dabei waren. Am ersten Tag kam unser Betreuer, Tobias, zu uns und machte mit uns einen Versuch: er legte ein Diagramm hin mit einem „+“ und einem „-“. Plus ist gut und Minus ist schlecht. Tobias und unsere Klasse haben zusammen überlegt, was man in der Klasse braucht, z.B. Respekt usw. Als wir die Karten auf dem Boden sahen, sollten wir zusammen überlegen, wo was hinkommt. Entweder auf dem „Plus“ oder auf dem „Minus“, die meisten Karten haben wir auf das „Minus“ gelegt. Am Nachmittag haben wir das Spiel „Titanic“ gespielt. Da musste man mit der Klasse über 13 Bretter von der Titanic auf die andere Seite zu den „Rettungsbooten“ kommen, aber wir durften nicht das Wasser (den Boden) berühren. Am nächsten Tag gingen wir raus und spielten das Spiel „Agate, das Hühnchen“ (bei den anderen hieß es „Where is my chicken?“), wir mussten das Hühnchen klauen und auf die andere Seite bringen. Die anderen Tage waren genauso spannend wie die ersten Tage, am Mittwoch hatten wir die Nachtwanderung und es war gruselig, aber manche habe sich dann doch getraut in den Wald mit zu gehen. Am Donnerstag waren wir klettern und es war richtig cool. Alle haben Zusammenhalt gezeigt und Respekt. Die Klassenfahrt war sehr gut und am liebsten würde ich nochmal dahin fahren.
Pascal Bouillon, 7c

Wie war für mich die Klassenfahrt?  
Die Klassenfahrt war für mich sehr gut, weil ich viel Spaß mit meiner Klasse 7c hatte. Unsere Klasse ist in der Schule immer sehr anders, aber in Hellenthal haben wir uns immer besser verstanden. Die Lehrer waren auch sehr nett. Das Programm mit unserem Leiter hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich würde wieder dahin fahren mit unserer Schule.
Wir haben auch mehr Respekt voreinander bekommen und wir konnten uns auch in diesen Tagen mehr vertrauen als in der Schule.
Marcel Lohmann, 7c

Ich fand die Klassenfahrt schön. Es gab paar Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen haben, z.B. die Zimmer, sie waren zu eng. Die Leute an der Rezeption waren nicht immer so toll und die Nachtwanderung war gruselig. Das Essen fand ich nicht so gut, weil es immer dasselbe gab.
Die Disco war cool, da hatte nämlich jeder Spaß. Kontakt zu den anderen Klassen hatten wir auch viel mehr. Manche waren aber auch krank wie z.B. heiser. Hellenthal ist ein kleines Dorf, es gab fast keine Läden, aber jeder hatte Spaß. Am Ende wollte niemand mehr zurück.
Güleser S., 7c

      

In den 5 Tagen habe ich (die Klasse) sehr viel erlebt. Klar waren auch schlechte Sachen dabei, aber ich denke, wir haben immer das Beste daraus gemacht. Mir hat die Klassenfahrt gut gefallen, das lag auch daran, dass ich meine Klasse viel besser kennengelernt habe. Ich finde, wir (die Klasse) haben gut zusammengehalten. Manche sind sogar über ihren Schatten gesprungen, wie z.B. beim Klettern. Selbst die Lehrer sind etwas lockerer drauf gewesen. Wir haben gelernt, respektvoller miteinander umzugehen. Auch das Vertrauen hat sich stark aufgebaut. Ich denke, das hat uns alle zusammengeschweißt.
Mit freundlichen Grüßen 
Vivien K., 7a

Ich fand die Klassenfahrt insgesamt cool, weil man durch diese Klassenfahrt die Mitschüler besser kennenlernen konnte und mehr Vertrauen aufbauen konnte, was auch bei den meisten geklappt hat. Für mich war die Klassenfahrt eine Abwechslung und hat mir sehr gut getan. Außerdem waren die Lehrer ganz anders und haben mehr gelacht und wir haben sie mal auch von einer ganz anderen* SEITE*gesehen!!!! ;) :D  . Was mich sehr überzeugt hat, war der Hochseilgarten. Ich habe mich auf einmal alles getraut und habe auch MUT gezeigt, was man sonst nie bei mir sieht, was ich auch nicht selber von mir gedacht hätte, dass ich so etwas schaffe. Was ich auch am besten fand, war die Nachtwanderung. Am Anfang hatte ich Angst, aber dann wurde es besser. Wir mussten in Gruppen gehen und nur auf den Weg achten, es war stockdunkel. Irgendwie war es auch *gruselig *, aber irgendwie auch cool. Selen, Giulia und ich haben die ganze Strecke durch den Wald gesungen und haben gelacht. Auf jeden Fall war das die beste Klassenfahrt, die ich je hatte :D.
Tashina Schumacher, 7a

 

Hellenthal: im ersten Moment dachte ich: „Was für ein Kaff, ich will nach Hause.“
Am Anfang haben wir Bastian kennen gelernt, unseren Betreuer, dann sind wir auf eine Wiese gegangen und dann haben wir zwei Spiele zum Aufwärmen gespielt, danach kam eine Team-Aufgabe. Die Titanic ist ein Spiel, bei dem man zusammenhalten muss, aber so was hab ich in der Klasse noch nie gesehen.
Alle haben ihr eigenes Ding gemacht, das war nicht so gut. Ich habe versucht, die Klasse dazu zu kriegen, dass wir zusammen arbeiten. Wir haben es getan aber nicht geschafft.
Am zweiten Tag hat es sofort mit dem ersten Spiel geklappt. Dieser Moment war schön, da es ein Fortschritt für unsere Klasse war. Beim zweiten Spiel hat es zwar nicht sofort funktioniert, aber nach einiger Zeit dann doch.
Dann haben wir Augenbinden bekommen und wir sind in Zweierteams angetreten. Einer war blind und der andere musste ihn erst mit Worten führen, dann mit körperlichen Zeichen und umgekehrt.
Wir haben an diesem Tag auf den Vertrauensfall hin gearbeitet. D.h., dass wir uns von der 4. Sprosse einer Leiter in die Arme der Klassenkameraden fallen ließen. Das Vertrauen brauchen wir für den Klettergarten.
Damit sind wir beim nächsten Tag. Im Klettergarten mussten wir unsere Mitschüler sichern, damit sie nicht verrecken (also herunterfallen).
Am Anfang habe ich mich die erste Aufgabe nicht getraut, aber dann habe ich mich alles getraut. Die anderen sind auch über sich hinaus gewachsen. Dann kam die Nachtwanderung: ich bin mit Steven und William gegangen. Ohne Taschenlampen mussten wir gehen, aber ich hab mir das viel schlimmer vorgestellt, da die Mitschüler der anderen Klassen völlig übertrieben hatten. Am nächsten Tag hatten wir den freien Tag, da ha ich die anderen etwas näher kennen gelernt. Abends dann war diese Disco, da hab ich erfahren, dass Leute tanzen können, von denen ich das nie erwartet hätte.

Dann sind wir nach Hause gefahren. Meine Meinung:  Ich habe die Leute kennen gelernt und ich habe mehr Vertrauen in sie entwickelt. Ich fand es cool!
Von Aaron, 7a


7er-Klassenfahrt 2011 - Erlebnispower in Hellenthal



Zum ersten Mal sind die 7er-Klassen der CWS, statt wie sonst traditionell in den Skiurlaub zu fahren, zum Abenteuererlebnis in die Jugendherberge nach Hellenthal gereist. Ein ganz anders Konzept. Erlebnispädagogik zur Verbesserung der Klassengemeinschaft und Teamwork standen auf dem Programm. Die Lehrpersonen Frau Holzapfel, Frau Stern, Frau Reiner, Herr Remmers, Herr Leupold und Herr Laudam waren hier während des Tagesprogramms mehr gespannte und staunende Zuschauer, als wie sonst emsige und gestresstes Pädagogen. Jede der drei Klassen hatte ihren eigenen Coach, der die Jugendlichen an die schwierigen Aufgaben heranführte und, so die einhellige Meinung, hervorragende Arbeit geleistet hat.

Gegenseitigen Respekt, einander Vertrauen und Zuhören, Sicherheit und Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft- das wünschen sich die Schülerinnen und Schüler von ganzem Herzen. Dass es damit oft nicht weit her ist, musste ihnen sicherlich nicht erst durch die Erlebnispädagogen in Hellenthal vor Augen geführt werden. Dazu reicht der ganz normale Schulalltag. Aber wie es auch ganz anders geht, als sich durch beleidigen, zanken, wegboxen und gegenseitig ins Wort fallen zu behaupten, das konnten sie in vier arbeits- und erlebnisreichen Tagen in Hellenthal lernen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren durch spannende Aufgaben und Spiele, wie man in der Gemeinschaft, wenn alle an einem Strang ziehen, viel weiter kommt als alleine. Und natürlich auch, dass der gemeinsame Erfolg viel mehr Spaß macht als der einsame.


Köpfchen, Zusammenarbeit und Geschick ist beim Titanik-Spiel gefragt.


Nicht immer beliebt aber erforderlich waren die Gesprächskreise

Bereits am ersten Tag nach dem Mittagessen ging’s mächtig zur Sache: Nach einer Einführungsrunde hieß es kniffelige Aufgaben zu bewältigen. Alle Aufgaben waren nur durch konstruktive Zusammenarbeit zu bewältigen. Das Scheitern war fast vorprogrammiert. Nach dem die x-te Gesprächsrunde im Zank unterging, wurde frustriert abgebrochen und auf „Morgen“ vertagt. „Ein typischer erster Tag.“, sagte Tobias von der Transparenz e. V. der das Programm bei der Klasse 7c durchführte.
Am zweiten Tag lief es bereits besser. Einige hatten schon verstanden, worauf es ankommt, wenn man gemeinsam eine Strategie plant. Es geht nicht ohne einander zuhören, ausreden lassen und mitdenken. Erste Erfolge stellten sich ein, das Selbstbewusstsein der Klasse und das Wir-Gefühl begann zu wachsen. Natürlich wurden die Aufgaben und damit die Anforderungen an die Gemeinschaft schwieriger. Misserfolge und Rückfälle in gewohnte Muster ließen auch den zweiten Tag mit gemischten Gefühlen enden.


Wie kommen sechs Schüler in eine Kreis ohne vorher den Boden zu berühren?


Eine kniffelige Herausforderung die Wippe mit 26 Personen gleichzeitig zu überqueren

 

Ähnlich ging es auch die folgenden Tage weiter. Dem immensen Lernzuwachs stand der steigende Schwierigkeitsgrad der Aufgaben gegenüber. Mit Bravour leisteten die Schülerinnen und Schüler eine kniffelige Aufgabe bei der sie nicht sprechen durften. Die erforderlich Strategie mussten sie vorher eigenständig erarbeiten und eine geeignete Zeichensprache festlegen. Bei der Durchführung durfte dann nur die Zeichensprache zur Verständigung genutzt werden. Das Gelingen wurde bejubelt und mit dem Stolz auf die eigene Leistung belohnt.

Nicht alles glückte jedoch und jeder Misserfolg und Frust wurde genauso wie jeder Erfolg in einem schnell einberufenen Gesprächskreis besprochen. Probleme wurden analysiert, Lösungsmöglichkeiten wurden vorgeschlagen und persönliches wurde Erleben geschildert. Die Jugendlichen erfuhren, wie wichtig es ist einander zuzuhören und zu respektieren. Im Umgang miteinander waren die Klassen kaum wiederzuerkennen.


Immer wieder wichtig: reden und zuhören


Unerlässlich ist das Sicherungsteam beim Klettern im Hochseilgarten

Beim Klettern im Hochseilgarten konnten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Grenzen weiter ausloten. Wobei sie sich voll auf die Zusammenarbeit ihres Sicherungsteams verließen, das aus jeweils vier Mitschülern bestand. Gestärkt waren alle durch das neugewonnene Vertrauen in die Klassengemeinschaft.
Neben dem Tagesprogramm konnte sich auch das Abendprogramm sehen lassen. Bei einer Nachtwanderung durch den dunklen Wald waren die Geschmäcker jedoch verschieden. Während sich die einen über den wohligen Grusel freuten, packte andere das Grauen. Spaß hatten jedoch alle am Lagerfeuer mit Stockbrot. Einen schöner Abschluss bildete der Discoabend am letzten Tag. Einige überzeugten durch perfektes Styling, andere wiederum durch tänzerisches Talent oder beides.


Discoabend


Lagerfeuer

Alles in allem war es eine wunderschöne Klassenfahrt. Neben viel Spaß und Spannung gab es kaum Langeweile und keiner wollte nach Hause. Im Gegenteil: einige Schülerinnen und Schüler versuchten ihre Lehrer davon zu überzeugen, die Klassenfahrt spontan um eine Woche zu verlängern oder sobald wie möglich wieder dort hin zufahren.

Nun gilt es, die positiven Erfahrungen und die verbesserte Klassengemeinschaft in den Schulalltag hinüber zu retten und viele von den gegebenen Anregungen weiterzuführen.

Laudam


Klassengemeinschaft
   
   



 

23.03.2011 Fußball-Kreismeisterschaften für Mädchen


Diese acht jungen Damen erreichten bei den Fußball-Kreismeisterschaften
am 23.03. 2011 den 4. Platz.

Zum ersten Mal nahm eine Mädchenmannschaft unserer Schule an den Fußball-Kreismeisterschaften teil und schlug sich dabei sehr beachtlich. Am Ende des Turniers sprang ein guter 4. Platz heraus. Nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten im ersten Spiel gegen das Gymnasium aus Knechtsteden, das 0 : 4 endete, konnten sich die Spielerinnen im zweiten Spiel derart steigern, dass sie mühelos die Realschule Südstadt mit 3 : 0 schlugen. Mit diesem Ergebnis erreichten sie den 2. Platz der Vorrundengruppe. Damit stand die Mannschaft im Spiel um Platz drei. Gruppensieger wurde das Gymnasium Knechtsteden, die im zweiten Spiel die Realschule Südstadt mit 8 : 0 deklassierte.

Im Spiel um Platz 3 hieß der Gegner Janusz-Korczak-Schule, eine Mannschaft, die mit einigen Vereinsspielerinnen gespickt war. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, in dem unsere Mädchen ebenbürtig waren. Im Laufe des Spiels ergaben sich sogar klarere Torchancen für unser Team, die leider vergeben wurden. Hier bewiesen unsere Spielerinnen, dass sie mit hohem Einsatz und Spielverständnis ein tolles Team sind. Nach der regulären Spielzeit stand es 0 : 0, so dass ein Neunmeter-Schießen die Entscheidung herbeiführen musste. Auf Grund der guten Torhüterleistungen stand es nach fünf Durchgängen 1 : 1. So musste weiter geschossen werden. Die Gegnerinnen legten dann ein weiteres Tor vor. Labinota war danach an der Reihe. Leider landete ihr prächtiger Schuss am Pfosten des Torgehäuses, wobei die gegnerische Torhüterin keine Chance gehabt hätte. So war es eine sehr unglückliche Niederlage. Dennoch müssen wir unseren Spielerinnen ein großes Lob aussprechen. Sie haben sich im Laufe des Turniers unheimlich gesteigert, so dass wir stolz auf diese Schulmannschaft sein können.

Kreismeister wurde die Realschule Osterath, die ebenfalls im Neunmeter-Schießen das Gymnasium Knechtsteden bezwang.

H. Malczewski


 

 

01.03.2011 Streik und Demo im öffentlichen Dienst

Nicht nur Lehrer zogen zum Landtag, um für eine gerechter Bezahlung zu kämpfen. Ebenso die Gewerkschaft der Polizei als auch Verdi. Schlussendlich gelangten einige tausend Streikende zum Düsseldorfer Landtag, wo die Gewerkschaftsführenden den Ummut der Demonstriernden in flammenden Reden kund taten.

Bei den Lehrern ist nach wie vor die ungerechte Bezahlung der angestellten gegenüber den verbeamteten Lehrkräften Hauptthema.

Spannende Frage bleibt: Wird die Landesregierung erkennen, das es Missstände gibt, deren Beseitigung wichtiger ist als das Einhalten eines Sparkurses zu Lasten der angestellten Staatsdiener, oder weiterhin stur bleiben. Dann droht womöglich eine unangenehme Ausweitung der Streiks.

Glauben wir an die Einsicht und Kooperationsbereitschaft der Regierenden. Es heißt ja: Glaube versetzt Berge.

Laudam

 

24.02.2011 Basketballspiel der 9er beim Schulinternen Sportfest

Mächtig gings zur Sache beim schulinternen Basketballturnier der 9er-Klassen. Mit viel Elan und Ehrgeiz traten die bereits im Unterricht zusammengestellten Teams gegeneinander an. Kreativ waren die Schülerinnen und Schüler bereits in der Auswahl ihrer Mannschaftsnamen. Neben den Café Crowns gab es die Gute Pute, die Nussknacker, Bloody Valentine, die 13 Krieger, die Banger und recht konventionell den PSV-Neuss. Die haben das Turnier dann auch gewonnen, was vermutlich nicht an der konventionellen Spielweise des Teams lag, sondern eher am größten Durchsetzungsvermögen. Insgesammt wurde mit den strengen Regeln des Basketballspiels eher großzügig umgegangen, was dafür sorgte, dass das Spiel ständig im Fluss blieb und nicht permanent durch kleinliche Schiedsrichterentscheidungen unterbrochen wurde.

Der 2. Platz ging an die Café Crowns und der 3. an die Gute Pute, die dazu ausreichend Eier in den Korb legte. Den 4. Platz belegten die Nussknacker.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen. Die Organisation funktionierte gelassen und weitgehend reibungslos, die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß. Daher: mehr davon! Oder besser: Im nächsten Jahr oder Halbjahr wieder, denn mehr davon gab es bereits im Vorhinein, wo Mannschaften der anderen Jahrgangsstufen in unterschiedlichen Ballspoertarten gegeneinander antraten.

Laudam

 

Lehrerstreik - der Kampf geht weiter


Die angestellten Lehrer fordern eine finanzielle Gleichstellung mit ihren verbeamteten Kollegen, da sie im Schnitt für die gleiche Arbeit jeden Monat einige hundert Euro weniger verdienen.

Wie schön und einfach wäre es doch, wenn die Regierenden, wie alle normalen Menschen verstehen würden, dass es für die gleiche Arbeit auch die gleiche Bezahlung geben muss. Dann bräuchten die angestellten Lehrer nicht zu streiken. Sie würden gemäß ihrer Verantwortung die lieben Kinder und Jugendlichen unterrichten und zu wertvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft erziehen. Leider verstehen die Regierenden es jedoch nicht - das mit der Gerechtigkeit durch gleiche Bezahlung. Oder sie wollen es lieber nicht verstehen. Weil, es kost ja auch Geld. Und noch mehr Geld für Bildung, für Schule ausgeben?!?

Aber Gerechtigkeit und Gleichbehandlung ist in einer Demokratie nun einmal ein hohes Gut, für das bereits viel gestritten, gestreikt und gekämpft wurde. Deswegen tun wir es auch, genauso wie wir unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass es sich lohnt, für so etwas zu kämpfen.

Laudam

 

Neuanmeldungen 2011



Ab Montag, den 14. 02. 2011 ist es soweit. Die Neuanmeldungen für die 5. Klassen stehen an. Eltern entscheiden durch ihre Anmeldungen über den Fortbestand der CWS. 59 Jahre lang hat die CWS, die älteste Realschule in Neuss, die den Schülerinnen und Schülern Bildung vermittelt. Dabei hat sie immer die Lernvoraussetzungen und Grundkenntnisse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und darauf aufgebaut. Fortlaufend wurden neue Konzepte und Projekte entwickelt, die die Qualität der Bildungsarbeit verbessert haben.

Nun steht die 3. Gesamtschule als Alternative zur Wahl. Was bietet sie im Vergleich zur CWS? Ein Programm, das nichts enthält, eine zweite Fremdsprache, die keiner will und was sonst?

Wir haben uns weiterentwickelt und bieten ab dem kommenden Schuljahr das Profilklassensystem an. Die Schwerpunkte heißen „Deutsch-Literatur-Theater“ und „Naturwissenschaften-experimentell“. Daneben ist natürlich auch die Regelklasse wählbar. Hier werden Neigungen und Fähigkeiten berücksichtigt und weiterentwickelt. Dieses Angebot ist einzigartig in Neuss. Keine andere Realschule und auch nicht die neue Gesamtschule bieten dies an. Wir orientieren uns an der Lebenserfahrung  und den Grundkenntnissen der Kinder aus der Nordstadt. Was weiß die noch nicht existierende neue Gesamtschule darüber? 

Wenn der Neusser Bürgermeister verkündet, dass jeder Schüler an der Gesamtschule das Abitur machen kann, dann halten wir dagegen, dass unsere qualifizierten Schülerinnen und Schüler das Abitur erreicht haben! Wir haben bisher solide Bildungsarbeit geleistet. Wir appellieren an die Eltern der 4.- Klässler, ihre Entscheidungen gründlich zu überdenken und ihre Entscheidungen für ein solides Bildungsangebot zu treffen.

An den Anmeldetagen steht die Schulleitung der CWS für Beratungen zur Verfügung.

Tragen Sie dazu bei, dass die Existenz der Nordstadtrealschule erhalten bleibt!!!



Malczewski
Schulleiter

 

Die 9b besucht das Seminar "Zukunftsberufe in der Regenerativen Energietechnik"


In einem Versuch wurde die Funktionsweise einer Windkraftanlage
anschaulich demonstriert.


In fünf Lernstationen konnte die Klasse 9b der CWS einiges Wissenswertes und Neues über das Berufsfeld mit dem stärksten Wachstum und den größten Zukunftschancen herausfinden. Durchgeführt wurde die Veranstaltung durch den „WISSENSCHAFTSLADEN BONN“. Als Räumlichkeit diente die Aula der Dietrich-Uhlhorn-Realschule in Grevenbroich, zu der eigens ein Bustransfer organisiert war.

Die Schülerinnen und Schüler der 9b wurden hier mit interessanten Informationen zu den unterschiedlichen technischen Nutzungsmöglichkeiten Regenerativer Energien wie Wind- und Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse und Erdwärme versorgt.

Im Vordergrund standen natürlich auch die unterschiedlichen Berufswege, die in diesem Wirtschaftszweig möglich sind: Angefangen vom Handwerker im Bereich der Anlagentechnik bis hin zum planerisch tätigen Ingenieur. Mit den vielfältigen Möglichkeiten und dem stetigen Wachstum in der Branche ergeben sich für die Schülerinnen und Schüler interessante Berufsperspektiven. Derzeit arbeiten ca. 700.000 Menschen in diesem Bereich allein in Deutschland und die Zahl ist weiter steigend.

Die interessierten Schülerinnen und Schüler hatten an den Lernstationen die Möglichkeit die Technik zu verstehen und in kleinen Versuchen einige Fakten selbst herauszufinden. In einem Wissenstest konnten sie ihren derzeitigen Wissensstand überprüfen und erweitern.

Laudam


Bei der Einführung durch Herrn Ostenrath vom Wissenschaftsladen Bonn gab es erst einmal eine Übersicht über das Thema mit Informationen über die unterschiedlichen Berufsfelder.


In einem Wissenstest konnten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Wissen überprüfen und um einige interessante Fakten erweitern.


Die Station "Fotovoltaik" zeigte wie Strom durch Fotovoltaikzellen erzeugt wird und und welche Leistungsfähigkeit durch eine solche Anlage zu erwarten ist.


Jede Menge Spaß gab es am Energierad. Durch eigene Muskelkraft konnten die Schülerinnen und Schüler herausfinden, was die meiste Energie benötigt. Die Energiesparlampe, die Glühbirne, der Lautsprecher oder der Wasserkocher?


Passend zum Advent wurde hier das ein oder andere Licht zum Leuchten gebracht.


Mike schaffte es sogar neben zwei Lichtern seinen Mitschüler zum Schweben zubringen und zusätzlich einen Wasserkocher zu betreiben (und das mit einem Bein).

Das M.I.T.-Team wird geehrt
„Alt für Jung“ - Ehrenamtliches Engagement an der Christian-Wierstraet-Realschule im Neusser Norden


Babara Kraa und Hans Meyerjürgens vom M.I.T.-Team sind stets bereit, sich die Sorgen und Nöte der Schülerinnen und Schüler anzuhören.

In diesem Sinne engagieren sich sechs Senioren und Seniorinnen an der Christian-Wierstraet-Schule im Neusser Norden für das Wohl der Schülerinnen und Schüler. Fast täglich kommen sie an die Schule, bringen Zeit und Geduld mit, um sich der Probleme der Jugendlichen anzunehmen. Für ihr ehrenamtliches Engagement an dieser Realschule für Mädchen und Jungen in der Nordstadt sollen sie nun durch Herrn Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss am 16. Dezember im Rahmen einer Feierstunde im Schloss Dyck  geehrt werden.

Ihr Wirken an dieser ältesten Neusser Realschule haben sie in einem kurzen Film dokumentiert. Frau Steins, die für das MIT-Team den Preis entgegennehmen wird, bemerkt dazu stolz: Schön, dass unsere Arbeit wahrgenommen wird. Vielleicht finden sich ja auch noch Nachahmer für andere Schulen. Unter dem Motto „Habt ihr Kummer , Sorgen, Streit- kommt zu uns, wir haben Zeit“ engagiert sie sich bereits seit 2007 AN DER Christian-Wierstraet-Realschule. „Ich freue mich auf diesen Festakt und die damit verbundene Öffentlichkeit für das Engagement älterer Mitbürger für unseren Nachwuchs“ so Frau Steins. Und auch der Schulleiter Heinz-Josef Malczewski bringt seine Freude zum Ausdruck: „Wer so wertvolle Arbeit ehrenamtlich leistet, der hat auch einen Preis verdient!“

BB



Die 7c bewirbt sich beim KikA für die Sendung "Die beste Klasse Deutschlands" mit einem Video
Schnell musste es gehen, weil wir wenig Zeit hatten. Und schwierig war es auch, alle unter einen Hut zu bringen. Aber wir haben es geschafft, ein kleines Video zu drehen, um uns bei "Die beste Klasse Deutschlands" zu bewerben. Die Konkurrenz ist hart, 2000 Klassen haben sich beworben. Am 14.12.2010 wissen wir, ob wir dabei sind.

Und hier unser Video:
(Im Original ist die Bildqualität natürlich viel besser!)


 

Tag der offenen Tür
Viele Besucher und eine strahlende Gewinnerin


Lara gewinnt das Mountainbike

Der 20. November 2010 war ein erfolgreicher Tag. So die einhellige Meinung des CWS-Kollegiums, was die Besucherzahl des diesjährigen „Tags der offenen Tür“ anbetrifft. Viele ausgesprochen interessierte Eltern kamen mit ihren Viertklässlern, um sich vor Ort über die Realschule zu informieren. Und die konnte nicht nur mit Fug und Recht behaupten, dass sie am Standort Frankenstraße erhalten bleibt, sondern hatte an diesem Tag auch einiges zu bieten.

Gleich sechs Mal führte die Theatergruppe der CWS ihr Stück „Der Ärger mit den Hausauf-gaben“ auf. Die Schüler/innen der fünften Klassen überzeugten dabei auf Anhieb durch schauspielerisches Talent  und hohes Engagement. Theater spielen wird ab dem nächsten Schuljahr ein Schwerpunktfach für die neuen Fünftklässler sein. „Profilklasse Deutsch“ nennt sich das Fach, das interessierte Schüler/innen dann zusätzlich wählen können und das im Nachmittagsbereich stattfinden wird. Natürlich völlig freiwillig.

Ebenso freiwillig ist die künftige Profilklasse „Naturwissenschaft – experimentell“. Wer Spaß an Physik, Chemie oder Biologie hat, kann hier einen zusätzlichen Schwerpunkt setzen. Am „Tag der offenen Tür“ gab es den Probelauf. Und die Kleinen waren begeistert.

Den spannenden Schlusspunkt des Tages setzte die Ziehung der Gewinner des CWS-Quiz. Alle Viertklässler konnten an Hand eines Fragebogens die Schule noch genauer erkunden. Unter den richtigen Antworten wurden am Ende zehn Gewinner ermittelt. Strahlende Siegerin war Lara, sie durfte den Hauptgewinn, ein nagelneues Mountain-Bike mit nach Hause nehmen. Schüler/innen, die die Ziehung der Gewinne nicht mehr mit verfolgen konnten, weil sie die Schule schon verlassen hatten, werden in den nächsten Tagen benachrichtigt. Da dürfen sich einige Kinder noch nachträglich freuen.     

lauter




Beider Vorstellung des Profilklassenkonzeptes konnten die Kinder selbst tätig werden und spannende Versuche durchführen.


Kein Versuch ohne theoretische Vorbereitung und Auswertung.



Beim Berufswahlparcours konnte man seine eigenen Fähigkeiten durch verschiedene Geschicklichkeitsspiele testen.


Auch die Tauchschule war wieder anwesend.


Reichhaltig gab's zu essen in der Cafeteria.


Der Betreuungsverein 13+ verkauft Bastelarbeiten.

 

 

„Tag der offenen Tür“ an der CWS
Profilklassen erweitern das Angebot der Realschule

Mittlerweile ist es amtlich: Die Christian-Wierstraet-Schule bleibt bestehen und sie bleibt an der Frankenstraße 62. Deshalb öffnet die Realschule für Jungen und Mädchen auch in diesem Jahr wieder ihre Türen für die Schüler/innen der 4. Grundschulklassen und ihre Eltern. Der „Tag der offenen Tür“ findet am 20. November 2010 in der Zeit von 10 – 13 Uhr statt.

Die Besucher haben Gelegenheit, sich über den Bildungsgang Realschule im Allgemeinen und den der CWS im Besonderen zu informieren. Interessierte Grundschüler/innen können Schnupperstunden in verschiedenen Fächern, z. B. Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik besuchen.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Präsentation der künftigen CWS-Profilklassen: Ab dem Schuljahr 2011 können Fünftklässler neben der Regelklasse eine Profilklasse mit den Schwerpunkten „Deutsch-Literatur-Theater“ oder „Naturwissenschaften – experimentell“ wählen. Diese Profile finden im Nachmittagsbereich statt. Am 20.11 können sich Eltern und Schüler einen Eindruck davon verschaffen, was in den Profilklassen geleistet wird.

Schulleitung und Lehrer/innen stehen den Eltern von 10 – 13 Uhr als Ansprechpartner für individuelle Fragen zur Verfügung. Auch die Partner der CWS sind an diesem Tag präsent. Dazu gehören ein ehrenamtliches Streitschlichtungsteam sowie Vertreter des Vereins „13plus“. Sie informieren über die Übermittag- und Nachmittagbetreuung, die allen Schüler/innen der CWS auf freiwilliger Basis zur Verfügung steht.

Ein „Berufsstarter-Parcour“ demonstriert, wie CWS-Schüler/innen aufs Berufsleben vorbereitet werden. Am „Tag der offenen Tür“ ist der Parcour auch auf die Kleinen zurecht-geschnitten. Für das leibliche Wohl aller Besucher wird im Rahmen einer reichhaltigen Cafeteria gesorgt. Eine Tombola zu Gunsten der Kinderkrebshilfe rundet das Spektrum des Tages ab. lau




CWS geht beim Neusser Martinszug mit

„Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue.“

„Lieber Martin, komm und schaue…“ heißt es in dem bekannten Martinslied, das auch heute Abend wieder gesungen wurde als 120 Schülerinnen und Schüler unserer Schule gemeinsam mit ihren Lehrern am Martinszug in der Neusser Innenstadt teilnahmen. Sie erinnerten an den ungarischen Soldaten Martin, den wohl bekanntesten und beliebtesten Heiligen, welcher der Legende nach im 4. Jahrhundert den berühmten Mantel teilte und damit einen im Schnee sitzenden Bettler vor dem sicheren Tod bewahrte.

„Lieber Martin, komm und schaue…“ Dabei geht es doch eigentlich um eine umgekehrte Sichtweise. Nämlich: WIR sollten auf MARTIN schauen, der doch zum Paradebeispiel  geworden ist, wenn es ums Teilen geht und von dessen Bereitschaft anderen Menschen zu helfen, auch wenn sie fremd sind, wir uns vermutlich alle die berühmte „Scheibe“ Mitmenschlichkeit abschneiden könnten.

Mit ihren Laternen haben die Schülerinnen und Schüler die Neusser Straßen erleuchtet. Vielleicht gelingt es ja, in den nächsten Tagen und Wochen ein kleines bisschen dem Beispiel des Martin zu folgen.

Dann kann die Welt ein gutes Stück heller werden, überall dort, wo Ichdenken und Aneinandervorbeileben sie dunkel gemacht haben. Und das … geht dann auch ganz ohne Laterne.

Frank Esser




 

CWS-Jungs machen 1. und 3. Platz beim Kreisschulsportfest

So sehen Kreismeister aus – CWS-Jungs der Wettkampfklasse 3 weiter auf Erfolgskurs



Mit den Siegen 3:0 gegen das Norbert-Gymnasium Knechtsteden und 6:0 gegen die Realschule Neuss-Südstadt waren die CWS-Jungs der Wettkampfklasse 3 erneut die klar überlegene Mannschaft. In beiden Spielen gelang es ihnen mühelos ihre taktische Überlegenheit unter Beweis zustellen und die Gegner kaum ins Spiel kommen zu lassen. Selten fand das Spiel in der eigenen Hälfte statt. Insbesondere gegen das geschickte Zusammenspiel von Sturm und Mittelfeld waren die Jungs der anderen Schulen machtlos. Wäre es nach Torchancen gegangen, wären die Ergebnisse noch weit deutlicher ausgefallen.

Die erste Runde ist also geschafft. Im Frühjahr 2011 geht’s nun auf Bezirksebene weiter, und das Talent der jungen Mannschaft lässt auf weitere Erfolge hoffen.

Bronzemedaille für die Mannschaft der
Wettkampfklasse 2



Auch die älteren Jahrgänge der CWS-Jungs haben sich tapfer geschlagen und einen schönen 3. Platz erkämpft. Hier waren die Ergebnisse wesentlich knapper. Nach zwei Unentschieden gegen das Norbert-Gymnasium Knechtsteden und die Geschwister Scholl-Schule Norf mussten sie sich nach einem heiß umkämpften Spiel gegen die Janusz-Korcak-Gesamtschule geschlagen geben.  In allen drei Begegnungen  spielten die Jungs druckvoll nach vorne und schienen oft die überlegene Mannschaft zu sein. Allen Spielern muss man zu Gute halten, dass sie als Mannschaft vorher nie zusammen trainiert haben und kaum taktisches Zusammenspiel eingeübt werden konnte. Die vielen schönen Einzelleistungen hätten in einem kompakten und strategischen Zusammenspiel zu einem ganz anderen Spielergebnis führen können. Schlussendlich: Auch hier ein schöner Erfolg und einiges an Potential für die Zukunft.

Laudam

Bilder von den Spielen der Wettkampfklasse 2 (Jahrgang 95-97)






















Bilder von den Spielen der Wettkampfklasse 3 (Jahrgang 97-99)




























Die Tage religiöser Orientierung



Die Tage religiöser Orientierung (TrO) für den 10. Jahrgang mit dem Schwerpunkt der Vorbereitung des ökumenischen Abschlussgottesdienstes sind an der CWS bereits seit über 6 Jahren so etwas wie eine kleine Tradition geworden. In der vergangenen Woche fand nun allerdings ein kleines „Experiment“ statt. Von verschiedenen Seiten wurde gewünscht, dass auch einmal jüngere Klassen für dieses Angebot angesprochen werden. Deshalb fuhren wir vom 28.-29. Oktober mit 35 Schülern des 8. Schuljahrs in die Jugendtagungsstätte Wolfsberg am Niederrhein, die dem Vorbereitungsteam Winkler, Esser und Masin bereits bestens bekannt ist.

Zwei Tage standen zur Verfügung, um sich mit dem Thema „Was ist mein Norden?“ zu beschäftigen. Zu den Fragen, was sie anziehend finden, wo sie eigentlich hin wollen und woran sie sich auf diesem Weg orientieren, diskutierten die Schüler, fertigten Collagen an, gestalteten Wege auf dem Außengelände, werteten Kurzfilme aus und trafen sich in der Kapelle zu gemeinsamen Meditationen. Frau Winkler, Herr Esser und Herr Masin konnten dann am Freitagmorgen feststellen, dass das „Experiment“ ein Erfolg gewesen ist. Die Schüler haben sich auf alle Angebote bereitwillig eingelassen und teilten von sich aus mit, dass sie Denkanstöße und Orientierungshilfen erhalten haben.

Esser



Gruppenarbeit


Wege gestalten auf dem Außengelände


Morgengebet


Pfarrer Siebert - Gründer des Haus Wolfsberg


Gruppenarbeit

 

 

So sehen Sieger aus



Wie die Kleinen, so die Großen – oder war es anders herum? Egal! Auch die Jungs der Altersklasse 95 bis 97 haben gezeigt was sie drauf haben und es ganz schön krachen lassen. Immerhin 2:0 gegen das Marie-Curie-Gymnasium und sogar 6:2 gegen die Ganztagshauptschule Weißenberg. Und das, obwohl die Mannschaft in dieser Zusammensetzung das erste mal zusammen spielt. Natürlich lief es nicht in allen Phasen rund und es gibt auch einige taktische Schwächen aufzuarbeiten, aber die CWS-Jungs hatten genug Biss und starke Spieler an den entscheidenden Positionen um beide Spiele sicher nach Hause zu bringen. Damit ist nun auch die zweite Mannschaft der CWS eine Runde weiter und knüpft somit an eine längst vergessen geglaubte Fußballtradition der Schule an.

Für die nächste Runde heißt es jetzt: Mannschaft optimieren, Daumen drücken und das Bestmögliche herausholen.


Laudam


Nico macht Druck.


Der gegnerische Torwart hatte einiges zu tun.


Rituelle Handlung nach dem Treffer


"Jede Menge" Zuschauer


Roy leistet gute Arbeit über rechts Außen.


Gregors Bombe


Roy gibt Gas.


Zweikampf


Mitfiebern


Die Viererkette in der Abwehr


Spätestens an Sefkan im Tor scheiterten fast alle Angriffe.


Jassin in Aktion


Marco leistet gute Arbeit im Mittelfeld.


Ballkünste


Nico haut drauf.


Das Spiel fand meistens ...


... in der gegnerischen Hälfte statt.

 

21 Tore in drei Spielen - CWS-Jungs lassen’s krachen

Heute beim Kreisschulsportfest konnten die Jungs der CWS-Fußball AG zeigen, was sie drauf haben. In drei Spielen erwiesen sie sich als die spielerisch und taktisch überlegene Mannschaft. Beim ersten Spiel gegen das Gymnasium Jüchen ließen sie den Gegner chancenlos und gewannen mühelos mit 10:0. Auch die Mannschaft der Ganztagshauptschule Weißenberg hatte ihrem spielerischen Können wenig entgegenzusetzen. Sie musste eine 0:7 Niederlage hinnehmen. Damit belegte die CWS-Mannschaft nun den ersten Platz der Dreiergruppe auf Feld 2 und musste nun gegen den Sieger der Dreiergruppe von Feld 1 spielen.

Nun passierte das, was passiert, wenn man sich zu sicher fühlt. Der Gegner ist stärker als erwartet. Direkt in den ersten Spielminuten kassierten die CWS-Jungs zwei Treffer durch die flinken Osterather Realschüler und waren danach sichtlich verunsichert. Das Spiel wurde konfus und verlagerte sich in die eigene Hälfte. Zunächst fiel es den Spielern der Christian-Wierstraet-Schule schwer zu ihrem kontrollierten und dominanten Spiel zurückzufinden. Sie gerieten von einer brenzligen Situation in die nächste. Erst nach der Halbzeitpause, durch eine klare Ansage ihres Trainers Herrn Hütten, gelang es ihnen den Gegner wieder unter Druck zu setzen und vier Treffer in kurzer Folge zu landen. So brachten sie das Spiel schlussendlich mit einem souveränen 4 zu 2-Sieg nach Hause.

Ein super Erfolg! Neben einigen sehr schönen Einzelleistungen konnte das Team nun auch als Mannschaft zeigen, was es zu leisten im Stande ist. Weiter so! Natürlich wird der nächste Gegner gewiss nicht einfacher und gewiss müssen die CWS-Jungs „noch eine Schippe drauflegen“, aber die jungen Spieler haben gezeigt, dass sie Potenzial haben und entwicklungsfähig sind. Wir freuen uns auf die folgenden Spiele!

Laudam










 

Der Schulausschuss hat entschieden:
Gesamtschule ja - Realschule auch ja!



Vor Beginn der Ausschusssitzung zeigten die Eltern und Schüler der Realschulen wieder Flagge vor dem Rathaus. Unüberhörbar waren die Sprechchöre der Jugendlichen. So war dann auch der Tenor des Tagesordnungspunktes sechs, indem es um die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule und den Verbleib der bestehenden Schulen ging, man könne nicht Elternwille gegen Elternwille setzen. Das heißt, letztendlich sollen beide Parteien, Gesamtschulbefürworter und Realschulerhalter zu ihrem Recht kommen.

Nach einem eineinhalbstündigen Ringen um Zahlen und Argumente soll nun die Bezirksregierung einen Antrag für die Errichtung einer vierzügigen Gesamtschule und das Weiterbestehen der Realschulen in reduzierter Form genehmigen. Zwei unterschiedliche Erhaltungspläne für die Realschulen wurden erstellt: Plan A sieht vor, beide Realschulen jeweils auf  Zweizügigkeit zu reduzieren.  Plan B sieht vor die Mädchenschule einzügig in die Christian Wierstraet-Realschule zu integrieren. So hört sich das Ganze erst einmal nach dem Versuch einer gütlichen Lösung für alle Parteien an. Dennoch gab es enttäuschte Gesichter. Und das zurecht, denn viele Fragen bleiben offen. Was bedeutet die Errichtung der Gesamtschule auf lange Sicht für die Realschulen? Fraglich ist, ob der Neusser Norden mit Umgebung auch in Zukunft die Schülerzahlen für ein sieben- bis achtzügiges Schulsystem hergibt. Wird eine jetzt schon kleine Realschule dem Schulträger erhaltenswert erscheinen, wenn sie angesichts sinkender Schülerzahlen noch kleiner wird. Viele der Anwesenden befürchten nun ein langsames Sterben der beiden Realschulen.

Klaglos hat sich indes die Ganztagshauptschule Weißenberg aus der Nesser Schullandschaft verabschiedet. Welchen Grund hätte sie auch gehabt, als“ Lehranstalt für Looser“ verkannte, ungeliebte „Restschule“  für ihr Bestehen zu kämpfen? Aufgefangen in der Gesamtschule, erleben die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule nun eine Imageaufwertung, die sie gewiss begrüßen.  Allerdings stirbt hier eine unterbewertete Schulform, die in ihrem Schulprogramm auf die Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist und dementsprechend gute pädagogische Arbeit leistet. Auch in dieser Hinsicht kann die Errichtung der Gesamtschule nicht unkritisch gesehen werden. Wir sie als große Schule in der Lage sein, diese aufwendige pädagogische Kleinarbeit zu leisten? Hinzu kommt, dass das Ziel einer zweizügigen Oberstufe innerhalb der Gesamtschule, angesichts der fehlenden Schülerinnen und Schüler im oberen Leistungsbereich, kaum erreichbar sein wird.

Ein Ziel wurde an diesem Abend ganz unzweifelhaft erreicht. Und zwar der Beschluss zur Errichtung der Gesamtschule. An der Durchsetzung dieses Vorhabens ließ der Großteil der anwesenden  Entscheidungsträger von Anfang an keinen Zweifel aufkommen. So kamen über diesen Punkt,  in der teilweise sehr emotional geführten Diskussion, nie ernsthafte Zweifel auf.

Ganz nebenbei erhielten die Schülerinnen und Schüler, die die heiße Debatte verfolgen durften, von den Damen und Herren Politikern ein Lehrstück in „zweckdienlicher“ Kommunikation. Zweckdienlich allerdings in eine Richtung, von der eine engagierte Lehrkraft Tag täglich bemüht ist, die Lernenden abzubringen. Eindrucksvoll zeigten die Protagonisten, wie man sich gegenseitig ins Wort fällt, nicht zu Wort kommen lässt oder den "Gegner" durch unsachliche Argumente mundtot macht. Da könnten die Schülerinnen und Schüler noch einiges lernen. Zum Glück wollen sie nicht.

Alles in allem erlebten alle Beteiligten einen spannenden und lehrreichen Abend und man kann auch von einem Erfolg sprechen. Die Christian Wierstraet-Schule bleibt. Zumindest vorerst. Und nun gilt es zu beweisen, dass die CWS als Top-Realschule ihren Platz in der Neusser Schullandschaft verdient und zwar 4-ever! Nicht nur die Hoffnung stirbt zuletzt, sondern auch das Engagement für unsere Schule.

Laudam. 

 

Demo vor dem Rathaus - CWS muss bleiben!


Schüler und Eltern demonstrieren für den Erhalt der CWS

Eindeutig war nicht nur der Elternwille sondern auch der Schülerwille vor dem Rathaus der Stadt Neuss wahrzunehmen. Mehrere hundert Schüler und Eltern demonstrieren gemeinsam für den Erhalt der CWS und gegen die Schulschließungspläne der Stadt Neuss.

Niemand, außer vermulich den Verantwortlichen der Stadt selber, kann verstehen, dass eine beliebte Schule, mit überdurchschnittlich guten Anmeldezahlen und einem umfangreichen, sehr gut funktionierenden Schulprogramm ein Auslaufmodell sein soll. Neben vielen Programmpunkten wie beispielsweise einer engagierten Berufsvorbereitung oder der liebevollen Nachmittagsbetreuung 13+, leistet die CWS auch einen besonderen Beitrag in der Interations- und Sprachförderung für Migrantenkinder und ist damit am Puls der Zeit.

Um zu demonstrieren, wie wichtig ihnen der Erhalt ihrer Schule ist, hatten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einigen Eltern bereits zwei Tage vorher Plakate und Transparente gestaltet. Zur Demonstration vor dem Rathaus kamen dann sogar ehemalige Schüler und haben ihre Solidarität bekundet.

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen ein Einsehen haben werden und auf ihre Pläne verzichten. Anstatt eine gute Schule totzureden, deren engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Kopf zu stoßen und zu verunsichern, sollten sie lieber in den Erhalt der Schule investieren und allen, die sich für die Belange der Schule einsetzen, den Rücken stärken.

laudam

 

 

Auf dem Sprungbrett in ein neues Leben


10 c mit ihrem Klassenlehrer Hern Golm
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10b mit ihrer Klassenlehrein Frau Beldowitsch
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10 a mit ihrem Klassenlehrer Hern Moog
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Nachdem sie sechs Jahre an der CWS gelernt, gelebt und mitgestaltet haben, können nun 67 junge Menschen den Start in ein neues Leben wagen. Natürlich ist das Lernen längst nicht zu Ende, wie ihr Schulleiter Herr Malczewski ihnen mit auf den Weg gab. Aber ein erster wichtiger Schritt ist geschafft und das ist ein Grund zum feiern. Glücklich nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse in Empfang. Nun können sie ihre Chance nutzen, in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen. Einige werden eine  Ausbildung beginnen; andere werden eine weiterführende Schule besuchen. Überdurchschnittlich viele haben in diesem Jahr die Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

Höchstleistung, ohne ein Streber im klassischen Sinne zu sein - wie man das macht, bewies Ogus aus der 10c und nahm in sympathischer Bescheidenheit seine wohlverdiente Ehrung entgegen. Zwei weitere Klassenbeste, Patrik aus der 10a und Christioph aus der 10b und die Schülersprecherin Aniko sowie auch Dominic aus der 10c wurden für ihre besonderen Verdienste an der CWS geehrt.

Selbstverständlich war nicht immer alles Sonnenschein. Gerade in den letzten Schulwochen hatten einige Vorfälle für Verstimmung gesorgt. Schlussendlich wünschen jedoch alle Lehrerinnen und Lehrer den jungen Menschen, die sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten durften, alles Gute, Glück und viel Erfolg für ihre Zukunft.

laudam


 

Blumio rappt an Mildred Scheel und CWS



"Lasst uns über Haie sprechen..." fordert Blumio bei seiner Aktion "Pause gegen Gewalt". Ungefär eine viertel Stunde lang dauerte Blumios Auftritt auf dem Schulhof der Mildred Scheel--Schule, mit dem er die Schülerinnen und Schüler beider Schulen in Stimmung brachte. In seinen Songs plädiert er für Gewaltfreiheit und ein friedliches Miteinander. Ein Thema, dass auch in der Schule mehr den je seine Berechtigung hat.

Nach dem kurzen Auftritt, wurde auch die Autogrammstunde des symphatischen Rappers begeistert angenommen.

laudam


2:5 verloren und doch keine Niederlage



Und wieder mal war es soweit. Die spannende Frage, gewinnen wir diesmal, stand Raum. Nicht ohne Grund rechneten sich die Jungs der CWS-Fußball-AG Chancen aus, gegen die Mannschaft des Scholl-Hauses zu gewinnen. Hatten sie doch gegen die Hauptschule Weissenberg bewiesen, dass sie spielerisch einiges zu bieten haben. Dabei immer wieder die Frage, passt die Altersstruktur des Gegners, oder gilt es wieder sich gegen ältere, körperlich überlegene Spieler durchzusetzen? Und so war es dann auch. Fünft- bis Siebtklässler gegen viele Achtklässler und sogar noch ältere. Aber was soll’s, nicht allein das Alter entscheidet und: je größer die Herausforderung, desto größer die Motivation.

Um 14.30 ging’s los. Bereits nach dem Anpfiff machten die CWS-Jungs ordentlich Druck und spielten Torchancen heraus. Der hervorragenden Leistung des gegnerischen Torwarts ist es zu verdanken, dass keine der Attacken in Treffer verwandelt werden konnten. Die vorerst vereinzelten Vorstöße des Gegners führten dann in der ersten Viertelstunde zum 1:0 fürs Scholl-Haus. Dann der Ausgleich durch die CWS-Jungs, die taktischen Geschick im Passspiel unter Beweis stellten. Lange Zeit war das Spiel nun weitgehend ausgeglichen, wobei die Fußball-AG mehr Ballbesitz hatte und den dominanteren Eindruck machte. Dennoch erreichten die Jungs des Scholl-Hauses, die mit einigen guten Einzelspielern aufwarten konnten, die 3:1 Führung zur Halbzeitpause. 

Auch in der zweiten Halbzeitpause konnte die CWS-Mannschaft viele geschickt herausgespielte Torchancen nicht nutzen und kassierte zwei Treffer des Gegners. Die Ermüdung durch das hohe Spieltempo wirkte sich gegen Ende auf die Konzentration der jungen Spieler aus und führte zu Abwehrfehlern. In den letzten Spielminuten gelang dann doch noch der Ehrentreffer zum 2:5.

Fazit: Einen Sieg hat es auch diesmal nicht gegeben. Aber auch diesmal gibt es keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, zumal die Mannschaft der gegnerischen Spieler zum größten Teil aus Achtklässlern der eigenen Schule bestand, die in einem fairen Spiel eine tolle Leistung gezeigt haben.

Ausblick: Für das kommende Schuljahr ist die Mannschaft der CWS mit ihrem Trainer Frank Hütten für die Kreismeisterschaften auf Schulebene gemeldet und kann sich dort mit Gleichaltrigen messen. Auch wird versucht, etwas Ähnliches für die älteren Schüler auf die Beine zustellen, die darauf brennen auch eine Mannschaft zusammenzustellen. Was gibt es Schöneres als sich miteinander im fairen sportlichen Wettkampf zu messen?

laudam















































 

17.05.2010 France Mobil an der Christian-Wierstraet-Schule



Am Montag, den 17. Mai 2010 war das France Mobil zu Gast an der CWS. Mit den France Mobilen fahren französische Lektoren („echte“ Franzosen – für viele Schülerinnen und Schüler, das erste Mal, dass sie einen gesehen und gesprochen haben....) an Schulen und gestalten dort spielerische Unterrichtsstunden zur französische Sprache und Kultur. An der CWS besuchte die gebürtige Bretonin Julie Corouge die drei sechsten Klassen. Nach einem knappen Jahr verbindlichen Französischunterricht steht für die Schüler nämlich demnächst die Entscheidung an, ob sie Französisch auch in den kommenden vier Schuljahren weiterlernen wollen – da galt es nochmal kräftig Werbung für Frankreich und Französisch zu machen!

Die Schüler konnten Fragen stellen (z.B. Wie hoch ist der Eiffelturm? Kennen Sie Thierry Henry persönlich? Gibt es auch an französischen Schulen Amokläufe?) und stellten sich selbst, ihren Herkunftsort und was sie mit Frankreich verbinden zu einem fetzigen französischen Lied vor- auf Französisch versteht sich...

Dann vermittelte die Referentin den Schülern eindrucksvoll, dass die französische Sprache gar nicht so schwierig ist, wie viele vielleicht meinen: Aus echten französischen Jugendzeitschriften sollten in Kleingruppen soviele Wörter wie möglich notiert werden, die man als Deutscher problemlos versteht, da sie im Deutschen ganz ähnlich sind (z.B. garage, restaurant, orange, adresse, appartement, baguette, carotte, cantine, café....) Der Rekord lag bei über 80 gefundenen Wörtern! Dafür gab es dann auch eine kleine Belohnung!

Das Fazit der Schüler: Die Aktion war viel zu schnell vorbei und Julie muss unbedingt nochmal wieder kommen!

Beckers


 

04.06.2010 Fahrt nach Chalons


Vor der Kathedrale von Reims

Vom 2.6 bis zum 4.6. ist eine Gruppe Schüler aus dem Französischkurs Jahrgangsstufe 10 zu einem Schüleraustausch in unsere Partnerstadt Châlons-en-Champagne gefahren. Hier besuchten sie das Collège d’Ablancourt.

Die Schüler und Schülerinnen wurden von den Gastfamilien herzlich aufgenommen. Am ersten Tag gab es eine Stadtralley. Danach wurde die Schülergruppe im Rathaus der Stadt empfangen. Nachmittags nahmen die Schüler und Schülerinnen am Unterricht teil.

Freitag hatte die Gruppe Gelegenheit im Fotolabor der Schule Bilder zu entwickeln, Internetrecherchen über Châlons-en-Champagne zu machen und ihren französischen Partnerschülern und Partnerschülerinnen bei Internetrecherchen über Neuss behilflich zu sein. Am Nachmittag ging es zum Stadion, dort wurden sie in die Grundlagen des Basketballspiels eingeweiht. Danach ging es zum das Zirkus- und Theaterfestival „Furie“, das gerade in Châlons-en-Champagne stattfand.
Auf der Rückfahrt gab es einen Abstecher nach Reims. Das gute Wetter erlaubte auch eine längere Pause am Lac de Bairon, die die Schüler und zu einem kurzen Badeaufenthalt nutzten.

Behrendt


Ankunft am Collège d’Ablancourt in Chalôns-en-Champagne


Baseballspiel mit den französischen Partnerschülern und Partnerschülerinnen


Essen in den Gastfamilien


Internetrecherche über Châlons und Neuss


Nach dem Zwischenstopp am Lac de Bairon


erste Orientierung im Collège d’Ablancourt


Pause nach der Stadtralley


Empfang im Rathaus von Châlons


 

27.04.2010 Girls-Day bei Goodrich



Auch dieses Jahr gab’s wieder den bewährten und erlebnisreichen Girls Day bei der Firma Goodrich. An den vom Ausbildungsteam liebevoll vorbereiteten Lernstationen lernten die Mädchen der CWS Hightech vom Feinsten kennen. Neben vielen Informationen über Technik und das Unternehmen konnten sie auch selbst ihr handwerkliches Geschick erproben. So fertigten sie an Dreh- und Fräsbank ein kleines Schmuckstück aus Metall. Die Mädchen, die in Dreiergruppen den Betrieb erkundeten, wurden jeweils durch einen Auszubildenden begleitet, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand.

Den Ausklang des Vormittages, der durch seine fröhliche Stimmung und den informativen Austausch gekennzeichnet war, stellte ein gemeinsames Pizzaessen und das gemeinsame Gruppenfoto dar.

Lgl


Die CWS Technikerinnen- bereit zu großen Taten


Präzisionsmessung im Labor


Montage einer Baugruppe


Das Arbeiten an der Drehbank erfordert Konzentration.


Ergebnisse werden in einer gestalteten Mappe eingetragen


Die Zertifikate für die Teilnahme werden ausgegeben


Zum Abschluss das Gruppenfoto


 

20.5.2010 CWS-Powermädels spielen 2:3 gegen MSR



In einem packenden 7/7-Spiel haben die Mädchen der CWS-Fußball AG zuletzt knapp gegen die Mädchen der Mildred-Scheel-Realschule verloren. Das Spiel war geprägt vom Kampfgeist auf beiden Seiten. Bereits in den ersten zwei Spielminuten gelang den CWS-Fußballerinnen die 1:0 Führung. Von da an rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das gegnerische Tor. Jedoch auch die Mädchen der MSR vergaben sich nichts und schafften noch vor der Halbzeit den Ausgleich zum 1:1. Das Spiel war nun lange Zeit ausgeglichen – Kampfgeist auf beiden Seiten – auf einen Führungstreffer der CWS folgte der Ausgleichstreffer der MSR-Mädels, die mit zwei Neuntklässlerinnen körperlich leicht überlegen waren. Gegen Ende der zweiten 30-minütigen Halbzeit erzielten die Kickerinnen der MSR den Führungstreffer zum 3:2. Leider gelang den Mädchen der CWS, die heute zum ersten Mal in dieser Zusammensetzung gespielt haben, trotz vieler schön herausgespielter Torchancen kein Ausgleichstreffer mehr. Dennoch können sie nach dem ca. einstündigen Spiel auf eine tolle Leistung zurückblicken. Neben einigen schönen Einzelleistungen, haben die Mädchen ebenso wie die Jungs der Fußball AG Teamgeist bewiesen und den anwesenden Zuschauern gezeigt, dass in Zukunft noch einiges von Ihnen zu erwarten sein wird.

Fairness stand auch bei diesem Freundschaftsspiel im Vordergrund. Außer ein paar kleineren verbalen Reibereien gab es kein Foul zu beklagen. Im Verlauf des 7/7-Spiels wurden alle 12 CWS-Mädels durch ihren Trainer Herr Hütten eingewechselt und konnten ihre fußballerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Natürlich geben sich die Mädchen mit der Niederlage nicht zufrieden und fordern bereits eine Revanche. Wie sie selbst sagen: je eher desto besser. Wie dürfen davon ausgehen, dass die junge Mädchen-Mannschaft, unter der Leitung ihres Trainers Frank Hütten ihre Fähigkeiten weiter ausbauen wird. Ein Sieg ist dann mehr als nur denkbar.

laudam

Im folgenden einige Bilder vom Spiel
















































 

04.05.2010 - Angestellte Lehrer in NRW streiken – CWS-Lehrer streiken mit

Frage: Dürfen Lehrer streiken, wo sie doch mit der verantwortungsvollen und wichtigen Aufgabe der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen betraut sind? Strenggenommen rechtlich ja - aber moralisch gesehen? Schwierige Frage! Gegenfrage: Darf es sein, dass in einem Lehrerkollegium einige Kollegen jeden Monat 500 Euro weniger verdienen als die anderen, obwohl sie den gleichen Job machen und natürlich auch die gleiche Ausbildung haben? Das ist ganz klar ungerecht, eine einfache Sache. Jeder der ein klein bisschen Sinn für Gerechtigkeit hat, wird das einsehen. Der Arbeitgeber aller Lehrerinnen und Lehrer in NRW, die Bezirksregierung, jedoch nicht. Für sie ist so alles in Ordnung. Es kostet sie ja auch weniger Geld, wenn ein Teil der Lehrerinnen und Lehrer weniger verdient.

Für die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer ist das so nicht in Ordnung und sie fühlen ungerecht behandelt und in ihrer Arbeitsleistung missachtet. Sie streiken und demonstrieren, um auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und ihren Arbeitgeber, die Bezirksregierung unter Druck zu setzen.

Wir, die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer der Christian-Wierstraet-Schule haben uns dem Streik angeschlossen und sind mit den anderen, ebenfalls betroffenen Kollegen aus dem Bezirk Düsseldorf vor den Landtag NRW gezogen, um unsere Meinung zu sagen. Gleichzeitig fanden in den anderen Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens ähnliche Aktionen statt.

Es tut uns leid um die ausgefallene Unterrichts- und Lernzeit für unsere Schülerinnen und Schüler. Dennoch möchten wir auch durch den Streik unserer Vorbildfunktion gerecht werden, indem wir zeigen, dass es wichtig ist, für eine gerechte Sache zu kämpfen. Natürlich wird den streikenden Lehrerinnen und Lehren die fehlende Arbeitszeit vom Gehalt abgezogen. (Ein Teil ersetzt die Streikkasse) Aber das ist es wert, um Gerechtigkeit für die Zukunft und auch die folgende Lehrergeneration zu erreichen.

Ein weiterer Grund, warum es wichtig ist zu streiken: Zur Zeit herrscht Lehrermangel in NRW insbesondere in den mathematisch, naturwissenschaftlichen Fächern. Kaum einer der in diesem Bereich studiert, will Lehrer werden. Warum nur? Ganz einfach: Die Arbeitsplätze in der Wirtschaft sind viel attraktiver: besser bezahlt bei besseren Arbeitsbedingungen.

Das heißt, wir streiken auch dafür, dass der Beruf des Lehrers wieder attraktiver wird. Mehr junge und hochqualifizierte Menschen sich für diesen, eigentlich sehr schönen Beruf entscheiden. Das bedeutet: Wir möchten mehr Lehrer und dadurch eine bessere Schulbildung für unsere Kinder und Jugendlichen.

Zur Eingangsfrage: Dürfen Lehrer streiken? Machmal sind sie verpflichtet dazu, auch wenn sie es vielleicht nicht gerne tun.

laudam

Einige Bilder vom Streik


Im Streiklokal



Der Zug maschiert Richtung Landtag



Gute Laune trotz ernstem Thema


Die Tarifpolitik der Landesregierung wir ausgepfiffen.


Die Lehrergewerkschaft GEW formuliert ihre Argumente.


Echte Kollegen halten zusammen.


Das Streikteam der CWS


Streikende Lehrer vor dem Landtag

 


28.04.2010 - 10er Physikkurse besuchen das Kraftwerk Niederaußem

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Energie haben 34 interessierte Schülerinnen und Schüler der 10er-Physikkurse mit ihrem Fachlehrer Herrn Laudam das Kraftwerk Niederaußem besucht. Um 8.30 ging es mit dem Bus zum Schloss Paffendorf nahe Bergheim und nach einer halbstündigen Einführung durch einen Mitarbeiter des RWE weiter zum Kraftwerk Nierderaußem. Dieses Kraftwerk ist mit seiner Leistung von über einem Gigawatt (ein Gigawatt = eine Milliarde Watt) und einem 200 Meter hohen Kühlturm das größte Kohlekraftwerk der Welt. Die bereits im Unterricht vorgebildeten Schülerinnen und Schüler konnten sich vor Ort ein Bild von den beeindruckenden Dimensionen des Industriebetriebes machen. In einem Rundgang wurden alle wesentlichen Komponenten des Kraftwerks besichtigt und durch den fachkundigen Mitarbeiter des RWE sehr ansprechend erklärt. Der Besuch der Turbinenhalle stand ebenso auf dem Programm wie Fahrt mit dem Aufzug auf den über 170 Meter hohen Kesselturm. Neben dem Blick auf den gigantischen Dampfkessel durch ein Gitterrost, war von dort aus auch die Aussicht auf die Umgebung zu genießen.

Neben der Faszination für die beeindruckend, überdimensionale Technik, soll das Verstehen dieser Technik den Jugendlichen dazu dienen, diese Art der Energiegewinnung kritisch hinterfragen zu können.

Die weltweite Versorgung mit Energie stellt nach wie vor eine der größten menschlichen Herauforderungen dar und ist mit drastischen und folgenreichen Eingriffen in die Umwelt verbunden. Klimaerwärmung und Verknappung der fossilen Energieträger werden Probleme sein, denen sich die folgenden Generationen zunehmend stellen müssen.

Innerhalb der Unterrichtsreihe Energie sollen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer modernen Energieversorgung erhalten. Sie sollen die Chancen und Grenzen der regenerativen Energietechnik wie Solartechnik und Windenergie ebenso verstehen wie die Gefahren der Kerntechnik und die Folgen der Nutzung fossiler Energiequellen wie Öl, Gas und Kohle.

Zur Abrundung des Programms konnten die Jugendlichen auf der Heimfahrt nach Neuss noch einen Blick auf die Kraftwerksbaustelle der zwei neuen Boa-Blöcke in Grevenbroich-Neurath sowie die bestehenden Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf und Neurath werfen.


laudam

Im folgenden einige Bilder vom Kraftwerksbesuch



Der Boa-Block von außen














































 
27.4.2010 - CWS-Fußball AG gegen die Hauptschule Weißenberg

Am Dienstag um 14.15 Uhr war es soweit. Mit dem Anpfiff startete das erste, mit Spannung erwartete Spiel unserer Fußball AG gegen die Mannschaft der Hauptschule Weißenberg. Bereits in den ersten Spielminuten mussten die Jungs der CWS zwei Treffer kassieren. Ihr Spiel wirkte zunächst verhalten und geprägt vom Respekt gegenüber den körperlich überlegenen Jungs der Hauptschule Weißenberg. Doch bald war ihr Kampfgeist erwacht. Sie gewannen sichtbar an Selbstvertrauen und fanden ins Spiel, machten Druck, spielten Torchancen heraus und erzielten zwei Anschlusstreffer.

Bis zur Halbzeit gelang es Weißenberg zwei mal in Führung zu gehen und der CWS-Mannschaft jeweils der Ausgleich. Mit dem Gleichstand von 3:3 ging es in die Halbzeitpause. Bis dahin hatte sich die Mannschaft der CWS insbesondere in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit als die taktisch und spielerisch überlegene Mannschaft gezeigt. Sie hatten einige Torchancen herausgespielt, ohne sie jedoch zu verwandeln. Die berechtigte Hoffnung auf eine Führung in der zweiten Halbzeit ging jedoch nicht in Erfüllung. Es gelang wiederum nicht, die herausgespielten Torchancen in Treffer umzuwandeln. Nachdem dann die starke Sturmspitze Weißenbergs zum 5:4 traf, begann die Erschöpfung durch das phasenweise hohe Tempo ihren Tribut zu fordern. Letztendlich verlor die erst seit dem September letzten Jahres im vierzehntägigen Rhythmus trainierende Mannschaft der CWS mit 4:8 Toren.

Insgesamt sahen die anwesenden Zuschauer ein überaus faires Spiel ohne Fouls mit einer Menge Kampfgeist und Spielfreude auf beiden Seiten. Angeregt durch ihren Trainer Herrn Hütten, dessen Augenmerk stets auf der Erziehung zur sportlichen Fairness liegt, gratulierten die Jungs der CWS der überlegenen Mannschaft zu ihrem Sieg.

Trotz der Niederlage gab es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Die Mannschaft hat für ihr erstes Spiel eine tolle Leistung geboten und neben einigen herausragenden Einzelleistungen bereits einige Ansätze zur spieltaktischem Geschick gezeigt, die nicht zuletzt für die gute Trainerarbeit sprechen. Selbstverständlich werden weitere Spiele stattfinden, in denen die junge Mannschaft die Möglichkeit findet wird, weiter zusammenzuwachsen und den einen oder anderen Sieg nach Hause zu bringen.

laudam

Im folgenden einige Bilder vom Spiel







































 


 

 

Wieder einmal erfolgreich im Börsenspiel

Wie schon in den Jahren zuvor, waren zwei Gruppen unserer Schule auch 2009 im Börsenspiel der Sparkassen erfolgreich.

Die Gruppe Fantasic Six um Jamie Kleischmann, belegte den 2. Platz, die Dankern- Gruppe um Sebastian Fischer, den 7. Platz.

Zwei Monate wurde an der Börse spekuliert, die Schüler der Klassen 10 verhielten sich wie die Profis an der Börse. Es gelang ihnen, ihr Startkapital von 50.000 Euro durch geschickte Aktienkäufe zu vermehren.
Der Einsatz wurde gelohnt. Am 22. März 2010 bekamen die Schüler ihre Geldpreise verliehen, gefeiert wurde in der Ski-Halle in Neuss und als zusätzliches Bonbon duften sie nach der Preisverleihung eine Stunde die Piste unsicher machen. Allen Beteiligten hat dies sehr viel Spaß gemacht.

Im Oktober 2010 startet eine neue Spielrunde, an der sich wieder alle Schülerinnen- und Schüler der Klassen 10 beteiligen können.
Habt Mut und macht auch in diesem Jahr wieder mit, denn wir sollten eine überaus erfolgreiche Tradition fortführen.

B. Heidel-Klotz

 


 

Tage Religiöser Orientierung 2010


Bereits zum 6. Mal fanden in diesem Jahr die Tage religiöser Orientierung unter der Leitung von Herrn Esser und Frau Winkler statt. Neu dabei war in diesem Jahr Herr Masin. Die evangelischen und katholischen Schüler des  10. Schuljahrs fuhren an den Niederrhein in die Jugendtagungsstätte Wolfsberg in Kranenburg.  Die Tage religiöser Orientierung sind ein schulpastorales Angebot . Sie finden während der Schulzeit außerhalb von Schule und Unterricht statt und ermöglichen persönliche Selbst- und Gruppenerfahrung. Dazu gehören auch Angebote von Stille, Meditation und Gebet  (am Morgen einen Impuls und zum Tagesausstieg und ein Nachtgebet). Für viele Schüler, die unsere Schule besuchen, sind dies erste Zugänge zu spirituellen Vollzügen, weil ihnen Religion und Kirche sowie deren Symbole fremd geworden sind. Insgesamt bieten wir in unserer Arbeit eine große Spannweite von kognitiven bis hin zu kreativen und erlebnisorientierten Techniken und Methoden, die den Zugang zum Thema und dessen Bearbeitung erleichtern sollen. Sport und Spiel kommen dabei natürlich nicht zu kurz. Die Fußballhalle erfreut sich in jedem Jahr größter Beliebtheit.

In diesem Jahr lautete das Thema „Steh auf – und geh!“ Unter anderen beschäftigten sich die Jugendlichen mit 3 Liedern (Alles kann besser werden / Der Anfang anzufangen / Asch huh, Zäng ussenander), zu denen sie selbstständig Szenen erarbeiteten, die sie dann auf Video aufgezeichnet haben. Am Ende der Veranstaltung waren die Rückmeldungen sehr positiv. Trotz anfänglicher Skepsis, was dort wohl auf sie zukommen werde, waren unsere Schüler mit Begeisterung und Interesse dabei. Einziger Kritikpunkt bei der Auswertung: Es war mit 2 Tagen zu kurz. Das Leitungsteam hat dies zur Kenntnis genommen und wird es bei der Vorbereitung für das nächste Jahr berücksichtigen.

Für das Leitungsteam, Frank Esser

Die Tage religöser Orientierung bieten unter Anderem ...



Zeit zum diskutieren ...


aber auch Zeit für Spiel und Sport.

 


 

Neuanmeldungen für das Schuljahr 2010/11

 

Im Februar 2010 stand der Termin für die Anmeldungen der Viertklässler an den weiterführenden Schulen an. Gespannt warteten wir auf das Ergebnis für unsere Schule. Zu unserer Freude wählten 80 Eltern mit ihren Kindern den Weg zur Christian-Wierstraet-Schule. Mit diesem Ergebnis sind wir die Realschule, die die höchste Anmeldezahl der Neusser Realschulen vermelden darf. Mit etwas Stolz können wir sagen, dass unsere pädagogische Arbeit bei den Eltern der Grundschulkinder Anerkennung findet.
 
Somit werden wir am Mittwoch, den 01. 09. 2010, 30 Mädchen und 50 Jungen neu an unserer Schule begrüßen. Mit einer kleinen Begrüßungsfeier werden wir diese Schülerinnen und Schüler um 10.00 Uhr an der CWS willkommen heißen, bevor für sie das "Unternehmen Realschule" beginnt.  
 
Bereits im Vorfeld und zwar am Montag, den 12. 07.2010, um 15:00 Uhr haben die "Neuen" mit ihren Eltern die Möglichkeit, ihre neuen Klassenkameradinnen und -kameraden und ihre Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer kennenzulernen. Außerdem erhalten die Eltern durch die Schulleitung Informationen zu der zweijährigen Erprobungsstufe an der CWS.
 
Schon jetzt wünschen wir allen einen guten Start an der Christian-Wierstraet-Schule.
 
Wir freuen uns auf Euch!
 
Heinz Malczewski

Schulleiter


 

Projekttag Verkehrserziehung


Zu einem sicheren Fahrrad gehört so einiges dazu.

In Zusammenarbeit mit dem ADFC Neuss führte die Christian-Wierstraet-Ralschule am Mittwoch, 17.3.2010 einen Projekttag Verkehrserziehung und Fahrradsicherheit durch. Für die Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b gab es eine Einweisung für sicheres Verhalten im Straßenverkehr und in die Fahrradsicherheit.

Vorbereitet wurde dieser Tag fächerübergreifend. Im Politikunterricht erlernten die die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Verkehrsschilder. Das Material für den Projekttag wurde im Kunstunterricht hergestellt.

Besonders eingeübt wurde das Verhalten an Straßenkreuzungen. In der Rolle von Autos, Lastwagen, Radfahrern und Fußgängern erprobten die Schüler und Schülerinnen verschiedene Verkehrssituationen.

Frau Darteh und Herr Uebbing vom Neusser ADFC machten die Schüler und Schülerinnen auch mit der Ausstattung eines sicheren Fahrrades bekannt. Darüber hinaus wurden die Schüler und Schülerinnen auch mit der Durchführung kleinerer Reparaturen vertraut gemacht.

Am Ende des Projekttages hatten die Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit die praktisch erworbenen Kenntnisse in kleinen Tests theoretisch zu festigen.

Behrendt

 


 

Tag der offenen Tür 2009

Der Tag der offenen Tür 2009 der Christian-Wierstraet-Schule fand nicht wie geplant am 21. November statt sondern erst am 16.01.2010. Bereits auf dem Parkplatz wurden die Besucher von einem liebevoll von Schülerinnen und Schülern im Technikunterricht hergestellten Schild begrüßt, welches den Weg zum Eingang wies. Dort konnten sie sich an der Infotheke über das Programm des Vormittages und die Räumlichkeiten informieren. Den interessierten Viertklässlern wurde zum Kennenlernen die Teilnahme an einem Quiz über die Schule angeboten, bei dem es diverse Preise zu  gewinnen gab. Schon in der Pausenhalle gab es einiges zu sehen: Die Partnerfirma der CWS, Goodrich, hatte hier einen Infostand aufgebaut, der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gab, etwas über Metallverarbeitung zu lernen und sich auch gleich handwerklich zu betätigen. Auch der Schulsanitätsdienst und die Schulpflegschaft waren hier vertreten.

Das bunte Programm des Tags der offenen Tür enthielt nicht nur umfassende Informationen über die Schule sondern auch jede Menge Unterhaltung und Spaß, wie die weitgehend von Schülerinnen und Schülern der CWS organisierte Tombola, die Cafeteria, eine Tanzvorführung und verschiedene Sportprojekte. Interessierte Kinder (und auch deren Eltern) erhielten erste Einblicke in den Unterrichtsalltag, sei es in Mitmach-Stunden in Mathe, Englisch und Informatik, bei Experimenten im Chemie- oder Physikraum, philosophischen Denk- und Knobelaufgaben, beim Basteln eines Holzkästchens im Technikraum und bei dem Projekt „Musik und Konzentration“. Außerdem wurde ein Berufserprobungsparcours angeboten. Abgerundet wurde das Angebot durch den Stand der Tauch-AG, der auch über den Tauchsport im Allgemeinen informierte


Zum Abschluss des Vormittags wurden die Gewinner des Schulquiz und die Besucher von Schulleiter Heinz-Josef Malczewski verabschiedet.

leupold


Schülerinnen und Schüler der CWS treffen Schüler aus Nevsehir


Die Schüler aus Nevsehir wurden an der CWS Herzlich empfangen

Am vergangenen Freitag den 4.12.2009 war die Gruppe junger türkischer Sportler zu Gast an der Christian-Wierstraet Realschule. Die Schülerinnen und Schüler erwarteten ihre Gäste mit großer Spannung, denn der eine oder andere hatte sie bereits an den Tagen vorher in Neuss irgendwo gesehen. Viele SchülerInnen mit Migrationshintergrund freuten sich als Dolmetscher helfen zu können und eventuell das eine oder andere Gesicht aus Nevsehir wiederzusehen.

So wurde die Gruppe im Musiksaal der Schule mit einem türkischen Tanz der Kreativ-AG herzlich begrüßt. Herr Malczewski, Schulleiter der CWS, erhielt als Dankeschön einen Orden, der ihm durch Herrn  Tören Welsch, Mitglied des Sportausschusses  für den Rat der Stadt Neuss, überreicht wurde.

Die türkischen Gäste erhielten die Gelegenheit, ihr Können im Ringen gegen Schüler und dem Sportlehrer, Herrn Masin, in der Sporthalle unserer Schule unter Beweis zu stellen. Die Zugenwandtheit der Schüler untereinandner sorgte für eine faire Begegnung. Anschließend wurden die türkischen Gäste von je einem SchülerIn mit Migrationshintergrund mit in ihren Unterricht genommen, um ihnen Einblick in unser Schulleben in Neuss zu gewähren. Beim gemeinsamen Mittagessen, gesponsert vom Stadtsportbund, verabredeten sich die Gastschüler bereits mit den Neussern für ein Wiedersehen am selben Nachmittag.

bentele-brückner


Die Spielregeln für den folgenden Ringkampf werden unter Leitung von Herrn Masin festgelegt


Faire Sportler geben sich vor dem Rinkampf die Hand.


Und dann kann es zur Sache gehen.


Insgesammt waren die Kämpfe ausgeglichen.


Auch die Schüler der CWS traten gegeneinander an.


Beim anschließenden Fußballmatch gab es gemischete Manschaften.


Auch die Zuschauer hatten iheren Spaß.


Warten auf der Einwechselbank. Jeder durfte mitspielen.


Beim Mittagessen verstand man sich prächtig.


Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenfoto.
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)


Zeitungsartikel aus der NGZ am 11.12.2009
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)


 

Filme zum Thema Mobbing


Film der Klasse 7b zum Thema Mobbing
(Schuljahr 2008/2009)


Film der Klasse 8b zum Thema Mobbing
(Schuljahr 2008/2009)


 

 

Schule einmal anders
Gut, dass es Goodrich gibt

Am 28. und 30.09.2009 fand der Technikunterricht der 8. Jahrgangsstufe einmal anders statt: Vierzehn Schülerinnen und Schüler konnten ihre Technikkenntnisse in der Ausbil-dungswerkstatt der Goodrich Control Systems in Neuss erproben und vertiefen. (siehe auch: Partner/ Goodrich)

Zwei Tage lang arbeiteten sie unter der Anleitung von Ausbildungsleiter Hubert van der Crabben und Ausbilder Ingo Hofmann als „Industriemechaniker“. Zunächst lernten sie die Unfall-Verhütungsvorschriften an der Bohrmaschine kennen. Dann hieß es: Messen, Fasen und Bohrungen anreißen, körnen feilen, bohren, Bohrlöcher entgraten, Gewinde schneiden. Heraus kamen dekorative und absolut professionell anmutende Metallbriefbeschwerer, die jeweils aus einer Grundplatte aus Stahl und einem aufgeschraubten Messingwürfel bestanden.

Bei ihrer Arbeit durchliefen die Jungtechniker/innen verschiedene Arbeitsstationen, an denen sie von den Azubis der Firma fachmännisch unterstützt wurden. Die ganze Mannschaft war hochmotiviert. „Den Schülern bringt so eine Firmenpraxis mehr als eine ganze Woche in der Schule“, so Schulleiter Heinz-Josef Malczewski. „Die Umgebung hier in einem echten Industrieunternehmen und der direkte Bezug zur beruflichen Wirklichkeit beeindrucken die Jugendlichen ungemein“.

Im Anschluss an die praktische Arbeit erfolgte eine Einweisung in die Werkstoffkunde. Materialien wie Eisen, Stahl, Aluminium, Titan und Kunststoff konnten nicht nur erfasst und erfühlt werden, sondern auch im unmittelbaren Anwendungszusammenhang erfahren werden. Techniklehrer Lorenz Gelius-Laudam war zufrieden: „So können wir im Unterricht nahtlos in die ‚Metallbearbeitung’ einsteigen“.  Und die Schüler/innen waren sich einig: „Hier würde ich gerne noch einmal was machen, die Arbeit macht unheimlich viel Spaß“           -al


Presseecho

Zeitungsartikel aus der NGZ vom 2.10.2009

 


Reges Treiben in der Goodrich- Ausbildungswerkstatt


Der Ausbildungsleiter Herr van der Crabben und der Ausbilder Herr Hofmann haben das Projekt für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet.


In einer sorgfältig gestalteten Mappe sind alle Arbeitsschritte und Werkzeuge erklärt.


Richtig Körnen will gelern sein.


Anreißen mit Stahllineal und Anreißnadel


Arbeiten mit dem Parallelhöhenanreißer


Jeder Arbeitsschritt will gut überlegt sein.


Der Umgang mit modernen Maschinen macht Spaß.


Das Endprodukt kann sich sehen lassen.


Zum Abschluss ein Gruppenfoto

 



 

 

Sponsorenwanderung an der CWS

Am Freitag den 18.9.2009, einem strahlenden Spätsommertag ist die gesamte CWS auf Wanderschaft gegangen. Und das nicht nur aus reiner Wanderlust,  sondern für einen guten Zweck: der Verschönerung des eigenen Schulhofs.

Bereits im Vorfeld haben sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem Familien-, Verwandten- und Freundeskreis um Sponsoren für ihre Wanderleistung gekümmert, die ihnen einen bestimmten Geldbetrag für jeden gelaufenen Kilometer zahlen.

Gegen 9.00 Uhr startete dann die erste Klasse in Richtung Reuschenberger See. Von der Schule aus ging es über die Neusser Weyhe, durch die Groene Merke und später über den Eselspfad zum 7 Kilometer entfernten Reuschenberger See. Zwischendrin konnten sich die Schülerinnen und Schüler, die durch ihre Klassenlehrer begleitet wurden, auf ihrem Laufzettel die zurückgelegten Kilometer quittieren lassen. Zusätzliche Kilometer konnten sie durch weitere 1 km-lange Runden um den Reuschenberger See sammeln. Wer nun die ganze Strecke bis zum Reuschenberger See schaffte, hatte, zurück an der Schule eine Strecke von mindestens 14 km zurückgelegt.

Kurz nach der letzten Gruppe startete gegen 10.00 Uhr die 52-köpfige Läufergruppe unter der Betreuung von Herrn Masin und Herrn Laudam, um die ganze Strecke im Joggingtempo zurückzulegen. Bei den engagierten Läuferinnen und Läufern waren alle Jahrgangsstufen vertreten. Bereits zu Beginn legte die Spitzengruppe ein mörderisches Tempo vor und hatte auch schon bald die erste Wandergruppe eingeholt. Einige, die ihre Kräfte etwas überschätzt hatten, fanden hier die Möglichkeit sich den Wanderern anzuschließen. Der größte Teil der Gruppe blieb jedoch zäh und lief Kilometer um Kilometer. Beeindruckend war insbesondere die Leistung einiger 6.-Klässler, die bis zum Reuschenberger See in der Spitzengruppe mithielten. Nach einer Trinkpause am See ging es dann in zügigem Tempo wieder auf den Heimweg. Auch hier konnten einige Schüler durch Tempohärte und Ausdauer beeindrucken. Herr Masin und Herr Laudam waren so erfreut, dass sie nun die Einrichtung einer Lauf-AG in Erwägung ziehen, um beispielsweise beim Neusser Sommernachtslauf zu starten.

Nach der frühzeitigen Ankunft der ersten Läufer gegen 11.45 Uhr trudelte nun Gruppe für Gruppe auf dem Schulhof der CWS ein. Während einige unter Stöhnen, mit müden Beinen und roten Gesichtern ankamen, haben andere noch einen Schlusssprint hingelegt, der selbst Usain Bolt beeindruckt hätte. Schlussendlich war fast jedem der Stolz über die eigene Leistung anzumerken.

Einmal abgesehen vom nützlichen Zweck der Sponsorenwanderung, war die Veranstaltung eine gelungene Abwechslung vom Schulalltag, eine Stärkung des „Wir-Gefühls“ und eine interessante Selbsterfahrung für die Schülerinnen und Schüler. Sicherlich gibt es für das nächste Mal noch einige organisatorische Details zu verbessern, aber Dank des Engagements aller Beteiligten insbesondere der Eltern, die mitgeholfen haben und auch dem M.I.T-Team, lief alles recht glatt über die Bühne. Ein besonderer Dank geht dabei an Frau Kirchhoff, die als Hauptorganisatorin die Idee zur Sponsorenwanderung hatte.

Nun gilt es noch die Laufzettel auszuwerten und von den freundlichen Sponsoren das Geld einzusammeln. Der genaue, erlaufene Betrag wird hier in Kürze bekannt gegeben.

laudam

Alle Bilder vom Sponsorenlauf sind in den nächsten Tagen von hier aus zu betrachten.


An den Stempelstellen gab's die Möglichkeit zur Erholung und zum Spiel.


Durch das warme Wetter war der Andrang am Getränkestand am Reuschenberger See groß.


Die 52-köpfige Läufergruppe kurz vor dem Start


Emre und Alex halten in der Spitzengruppe der Läufer mit.


Die Läufergruppe kurz vor dem Rückweg


Arosan 10c und Kevin 10a haben sich als echte Lauftalente entpuppt.


Phil und Daniel aus der 7a sind ohne Pause durchgejoggt.


Den Mädchen aus der 9a hat das Alles nichts ausgemacht.


Auch die Wanderer kommen Gruppe für Gruppe müde aber glücklich ins Ziel.


Für den Notfall immer im Dienst: die Sanis der CWS (Sogar die Trage musste mit)

Alle Bilder vom Sponsorenlauf sind in den nächsten Tagen von hier aus zu betrachten.

 

 

 

 



Fußball AG an der CWS

Fast ein Jahr hat es gedauert. Aber jetzt haben wir ihn gefunden, den Fußball Trainer für unsere CWS-Fußball-AG. Herr Hütten vom SVG Neuss Weißenberg trainiert nun alle fußballbegeisterten Mädchen und Jungen der Klassen 5-7. Am Dienstag Nachmittag den 25.8.2009 fand das erste Treffen mit 21 Schülerinnen und Schülern statt.


Besprechung im Sitzkreis

Zu Beginn des Treffens wurden erst einmal die gegenseitigen Erwartungen abgesteckt. Da einige Schülerinnen bereits von Mannschaftsspielen gegen andere Schulen träumten, musste Herr Hütten sie als erfahrener Fußballtrainer erst einmal auf den Boden der Tatsachen zurückholen und erklären, worauf es zunächst ankommt: Spaß am gemeinsamen Fußballspiel. Das Ziel einer erfolgreichen CWS-Fußballmannschaft ist damit nicht aufgehoben, sondern steht am Ende einer ausreichenden Kennenlern- und Trainingsphase.

Auf das Einhalten von Regeln und gegeseitigem Respekt legt Herr Hütten großen Wert. Der freundliche Umgang miteinander gehört zur Fußball AG ebenso wie das Fussballspiel.


Mannschaften werden gebildet

Nach der Besprechung wurden erst einmal vier möglichst gleich starke Mannschaften gebildet. Und dann konnte es losgehen.


kicken in der CWS-Sporthalle mit blauen und roten Leibchen

Viel Spaß hatten alle beim ersten kleinen Kennenlern-Turnier. Einige Schülerinnen und Schüler konnten bereits durch ihr Fähigkeiten aus dem Fußballverein glänzen. Das Zusammenspiel war freundschaftlich und fair, muss aber im Großen und Ganzen noch wachsen.


Nachbesprechung im Team

In einer kurzen Nachbesprechung, wurden gab es noch das ein oder andere zu klären Danach wurden alle in freudiger Erwartung der nächsten Trainingsstunde nach Hause entlassen.

Ab jetzt findet die CWS-Fußball-AG jeden Dienstag von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr in der Turnhalle der Christian-Wierstraet-Schule statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich dort anmelden.

Allerdings: Nur wer regelmäßig zu Training kommt kann auf Dauer in der Fußball-AG bleiben!

laudam

 

Tag der offenen Tür erst am 16.01.2010

Unser „Tag der offenen Tür“ findet in diesem Jahr nicht wie angekündigt am 21. November 2009, sondern am Samstag den 16. Januar 2010 in der Zeit von 10.00h-13.00h statt.

An diesem Tag heißen wir alle Grundschüler und Grundschülerinnen mit ihren Eltern herzlich willkommen. Wir möchten Euch und Ihnen an diesem Tag zeigen, wie vielfältig und interessant das Schulleben an der Christian-Wierstraet Realschule in Neuss ist.

Die Schulleitung, Herr Malczewski und Frau Bentele-Brückner,  wird zwei mal an diesem Vormittag einen kurzen Vortrag zur Schule halten sowie für Fragen zur Verfügung stehen. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer werden gemeinsam mit ihren SchülerInnen zeigen, was sie im Unterricht, in Projekten in unseren AGs so machen.

Aber auch unsere Partner, unsere ehrenamtlich bei uns tätigen Senioren und Seniorinnen sowie die Firma Goodrich werden Sie darüber informieren, was sie hier alles tun, um das Schülerleben zu bereichern. 

Hinzukommen verschiedene Angebote in denen Grundschüler spielerisch erproben können, ob sie genug können und wissen für den Unterricht an der Realschule und natürlich findet jeder Besucher leckere Speisen  und Getränke in unserer Cafeteria. Auch unsere nagelneuen wunderschön bunten sanitären Anlagen dürfen an diesem Tag bestaunt und benutzt werden.

Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch!

 

Sanierung der Toiletten

 

 

 

Die vollständige Sanierung der Toilettenräume für Mädchen und Jungen ist pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen worden.

Wer nun aufgrund eines dringenden Bedürfnisses das stille Örtchen aufsucht, wird nun nicht mehr von den schmutzig-gelben Kacheln im Look der 60er-Jahre erwartet. Nein, die neuen Toiletten erstrahlen in neuem Glanz mit ansprechend freundlichen Fliesen und blitzsauberen Edelstahl WCs und Urinalen.

Damit haben sich unsere Schultoiletten vom gemiedenen Stinkeklo zum angenehmen Ort der körperlichen Erleichterung gewandelt.

Natürlich wünschen wir uns alle, dass das so bleibt!

laudam