Schulprogramm:

 
 
 

 

Das Schulprogramm der CWS

DIe Christian-Wierstreat-Realschule hat ein umfassendes Schulprogramm zu bieten. Neben der "über Mittag-" und der Nachmittagsbetreuung 13+, werden verschiedene AGs angeboten. Der Sanitätsdienst und das Streitschlichterprogramm ...

Leitbild der CWS

Die Christian-Wierstraet-Schule ist die älteste Neusser Realschule. Als solche sieht sie sich ihrer Tradition und Erfahrung ebenso verpflichtet wie den wachsenden und wechselnden Anforderungen, die im Spannungsfeld von Schule und Gesellschaft an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden.

Als Ort des Lehrens und Lernens sorgt sie dafür, dass die ihr Anvertrauten nach Kräften gefordert und gefördert werden.

In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Kulturen sollen die SuS zu verantwortlichem und rück-sichtsvollem Umgang miteinander erzogen werden. Toleranz und Achtung vor der Würde des Anderen sind der Maßstab des Um-gangs miteinander.

Im Zusammenwirken mit dem Elternhaus und professionellen Beratern gibt die Schule Hilfestellungen zur Persönlichkeitsentfaltung.

  • Förderung von Schülerinnen und Schülern bedeutet vor allem, ihre Neigungen und Fähigkeiten zu erkennen und ihnen einen Ausbau zu gewährleisten. Die CWS bietet daher „Profilklassen“ an, in denen die SuS ihren Unterricht wahlweise um vier Stunden pro Woche erweitern, um entweder im sprachlich-literarischen Bereich oder in den Naturwissenschaften besondere Kenntnisse zu erwerben.

  • „Soziales Lernen“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts in der Erprobungsstufe. Denn: Erfolgreiches Lernen kann nur in einem Umfeld gelingen, in dem sich alle Lernenden wohl fühlen und gegenseitig respektieren.

  • Als älteste Realschule in Neuss hat die CWS hinreichend Erfahrung damit, sich auf wechselnde Strukturen innerhalb der Schülerschaft punktgenau einzustellen. Diesem Traditionsverständnis entsprechend praktiziert die Schule heute eine gezielte Migrantenförderung und kommt damit dem Leitgedanken der individuellen Förderung in besonderem Maße nach.

  • Im Spannungsfeld von Schule und Gesellschaft hat eine systematische Vorbereitung auf die künftige Arbeitswelt einen besonderen Stellenwert. Die SuS der CWS werden auf eine Bewältigung ihrer Zukunft vorbereitet, indem sie Wissen, Wollen, Können und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln lernen.

  • Auch nach dem Unterricht werden die CWS-Schüler/innen nicht allein gelassen. Der Verein „13 plus“ ermöglicht ihnen einen betreuten Nachmittag. Die Persönlich-keitsentwicklung der Schüler/innen und Schüler hängt in hohem Maße auch von ihrer Lebensführung „nach der Schule“ ab. Auch hier sehen wir uns verpflichtet, im Sinne unseres Leitbildes tätig zu sein.

 

 
Schul- Sanitäts- Dienst (SSD)


Wir alle wissen, dass der Schulalltag nicht frei von Unfällen ist. Schürfwunden, blaue Flecke, Prellungen oder Nasenbluten gehören dazu, aber ebenso Bauchschmerzen, Übelkeit oder Schwindel. Hin und wieder muss sogar der Krankenwagen kommen.

Nun sind Verletzte oder Erkrankte an unserer Schule dank Frau Erpenbach in guten Händen, aber Hilfe und Trost bei kleineren Blessuren kann sicher auch von Mitschülerinnen oder Mitschülern kommen. Die Bereitschaft dazu ist bei den meisten vorhanden, aber man ist vielleicht unsicher und traut sich keine sachgemäße Hilfe zu. Hier setzt das Konzept des Schulsanitäts-diensts (SSD) ein, das an unserer Schule seit mehreren Jahren mit Erfolg praktiziert wird.

Interessierte Schülerinnen und Schüler werden von Frau Beckers, die den SSD leitet in Erster Hilfe ausgebildet und erhalten den „Erste-Hilfe-Schein“, danach können sie im SSD mitarbeiten. Neben der Versorgung kranker oder verletzter Mitschüler, kümmern sich die Schulsanis auch um das Erste-Hilfe-Material der Schule und machen auf Gefahrenstellen in der Schule aufmerksam.Außerdem werden die aktiven Schulsanis laufend fortgebildet.

Ein nützlicher Nebeneffekt des SSD: Die Bescheinigung über den Erste- Hilfe- Kurs kann auch bei Führerscheinprüfungen vorgelegt werden...

Auf längere Sicht verfolgt der Schulsanitätsdienst umfassende Ziele (aus: Arbeitshilfe zum Schulsanitätsdienst, JRK http://jugendrotkreuz.de/fileadmin/user_upload/07-Service/02-Materialien/03-Schularbeit/Schulsanitaetsdienst/Arbeitshilfe-SchulsanitaetsdienstSchulen.pdf...‎ ):  

Soziale Aspekte

  • Steigerung des Verantwortungsgefühls und der Hilfsbereitschaft unter den Schülerinnen und Schülern
  • Verbesserung des sozialen Klimas in der Schule

Pädagogische Aspekte

  • Förderung des Verantwortungsbewusstseins und der Hilfsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler
  • Positive Verstärkung durch die Erfahrung, gebraucht zu werden und gelerntes Wissen praktisch anzuwenden
  • Förderung des Bewusstseins für die eigene Gesundheit durch die themenbezogene Beschäftigung
  • mit dem menschlichen Körper
  • Einübung eines sorgsamen Umgangs mit Sachwerten
  • Die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Schule steigt
  • Erfüllung des Bildungsauftrags der Schule: Erziehung zu mündigen und sozial handelnden Bürgerinnen und Bürgern.

Praktische Aspekte

  • Abdeckung und Gewährleistung einer gesetzlichen Auflage
  • Unfallverhütung und somit Reduzierung von Unfällen
  • Bereitstellung von Ersthelfern und somit Entlastung der Sekretärin sowie der Lehrer
  • Steigerung der Sicherheit an der Schule
  • Instandhaltung und Verwaltung der Sanitätsmaterialien und des Sanitätsraumes.


Der Sanitätsraum der Schule liegt übrigens in der ersten Etage in der Nähe des Sekretariats, so dass im äußersten Notfall schnell ein Notruf abgesetzt werden kann. Ausgerüstet mit einer Liege, einem Waschbecken und Schränken für das Verbandsmaterial, bietet der Sanitätsraum die Grundbasis für die Versorgung  bedürftiger Schülerinnen und Schüler. Im Schulsanitätsraum halten sich in den großen Pausen zwei Schulsanitäter oder -sanitäterinnen bereit. Diese sind bei Unfällen die ersten Ansprechpartner. Ein Dienstplan befindet sich im Sekretariat und im Sanitätsraum.

Entscheidungen über das weitere Vorgehen treffen Frau Beckers und Frau Erpenbach, aber die „Sanis“ können sie im Vorfeld stark entlasten oder die Probleme zufriedenstellend lösen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Schulsanitäter automatisch Mitglieder des Jugendrotkreuzes, und damit bei ihrer Tätigkeit versichert sind.

Beckers



 


 

   

 

 

 

 

 
Streitschlichter
Frau Winkler, Ausbilderin der Streitschlichter und Beratungslehrerin


 

Berufswahlvorbereitung


Angela Lauter-Malczewski
(Koordinatorin für
Studienwahl und
Berufsorientierung)

 

" Ich mach` irgendwie Schule weiter..."- bis vor einigen Jahren war das eine leider häufig gehörte Antwort von Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10, wenn sie gefragt wurden, was sie nach ihrem Schulabschluss planen.

In dieser Antwort kamen drei Dinge zum Ausdruck:

- eine Ausbildung wird nicht in Erwägung gezogen
- die schulische Weiterbildung wird nicht zielgerichtet angestrebt
- eine grundlegende Orientierung im Hinblick auf eine Berufswahlorientierung fehlt